Digitales Treffen des Dialogforums

Planungen für Ortsumgehung gehen
weiter

In dieser Flucht könnte die Umgehungsstraße entstehen. Im Hintergrund ist die Jubach-Talsperre zu sehen.
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In dieser Flucht könnte die Umgehungsstraße entstehen. Im Hintergrund ist die Jubach-Talsperre zu sehen.

Die Planungen für die Ortsumgehung Kierspe, die den Namen B 54n trägt, gehen weiter. Denn in der vergangenen Woche trafen sich digital insgesamt 24 Teilnehmer zur ersten Sitzung des Dialogforums.

Kierspe - Dabei betonte Ludger Siebert, Leiter der Regionalniederlassung Südwestfalen des Landesbetriebs Straßen.NRW: „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, möglichst früh zu kommunizieren. Durch den gemeinsamen Austausch möchten wir Ihre Impulse zum Projekt mitnehmen und in unseren Abwägungsprozess einfließen lassen.“

Projektleiter Kevin Lass erklärte in der Videokonferenz noch einmal: „Momentan befinden wir uns in der Vorplanung, in der noch viele Rahmenbedingungen geklärt werden müssen.“ Daher sei es wichtig, Hinweise und Anregungen zu erhalten und sich auszutauschen. „Wir möchten Sie von Anfang an mitnehmen; niemand wird vor vollendete Tatsachen gestellt“, so Lass.

Das Dialogforum diene als Plattform für einen Informationsaustausch und zur Beratung von Zwischenergebnissen, führte der Projektleiter weiter aus. An der Videokonferenz nahmen acht Kiersper teil, die ausgelost worden waren. Komplettiert wurde die Gruppe durch 16 Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft, Stadt, Kreis und weiterer Interessengruppen.

Konstituierende Sitzung

Ein wesentlicher Punkt bei der konstituierenden Sitzung war die Festlegung des Arbeitsrahmens (Aufgaben, Regeln der Zusammenarbeit, Zusammensetzung des Dialogforums). So wurde festgelegt, dass „die Sitzungen nicht öffentlich sind und die Diskussionsabläufe und -inhalte vertraulich in einem geschützten Rahmen behandelt werden“. Informationen über die Planungen der Umgehungsstraße sollen aber, wie bereits berichtet, im Internet unter www.strassen.nrw.de/de/wir-bauen-fuer-sie/projekte/b54-ortsumgehung-kierspe.html gegeben werden. Auf eine erste Botschaft haben sich die Mitglieder des Dialogforums verständigt: „Es ist gut, dass die Planungsarbeiten vorangehen und die konstituierende Sitzung des Dialogforums trotz der Pandemie stattgefunden hat.“

„Wegen der Pandemie können wir das erste Dialogforum leider nicht in Präsenz stattfinden lassen, was uns natürlich lieber gewesen wäre“, sagt Ludger Siebert. Wie die nächsten Sitzungen stattfinden werden, entscheide die jeweilige Lage. Insgesamt sind drei Sitzungen pro Jahr vorgesehen, in denen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte thematisiert werden. Das nächste Dialogforum ist für Anfang September geplant. Vorher, im Juni, soll eine öffentliche Info-Messe stattfinden.

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