Feuerwehrgerätehaus: Start der Bauarbeiten noch unklar

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Vorbereitet ist das Gelände, auf dem das neue Feuerwehrgerätehaus seinen Platz finden soll, seit Monaten. Wann es nun genau mit den Bauarbeiten losgeht, ist im Moment noch unklar.

Kierspe - Der symbolische Spatenstich Ende September war bisher die einzige Bauaktivität auf dem Gelände, auf dem das neue Gerätehaus entstehen soll. Starten sollen die ersten Arbeiten noch in diesem Jahr – doch wann genau, ist nicht bekannt.

„Es besteht die feste Planung, dass Ende Oktober oder Anfang November die Bodenplatte gegossen wird. Wann genau, kann ich allerdings auch nicht sagen“, beantwortet Rainer Schürmann, Sachgebietsleiter Bauverwaltung und Planung bei der Stadtverwaltung, die Anfrage der Meinerzhagener Zeitung. Derzeit sei der Generalunternehmer „Creativ SF Bau“ dabei, für jedes Gewerk ein ausführendes Unternehmen zu finden. Kein einfaches Unterfangen in Zeiten, in denen nahezu alle im Baubereich tätigen Firmen ausgelastet sind. Noch dazu, wo der Generalunternehmer einen Festpreis zugesagt hat, zu dem er das neue Gerätehaus an der Kreuzung Wildenkuhlen errichten will. 5,08 Millionen Euro stehen im Angebot. Darüber hinaus ist zugesagt, dass der neue Innenstadtzug der Feuerwehr, der aus den beiden fusionierten Zügen 1 und 2 bestehen wird, bereits Ende des kommenden Jahres in sein neues Domizil einziehen kann.

Insgesamt wird das Gebäude eine Länge von 66 Metern haben und eine Tiefe von 23,5 Metern. Die Höhe wird mit acht Metern angegeben. Während die Fahrzeughalle über zwei Stockwerke reicht, werden alle anderen Gebäudeteile zweigeschossig ausgeführt, damit im oberen Bereich später Wehrleitung, Jugendfeuerwehr, Kinderfeuerwehr und Zugführung Büros finden. Darüber hinaus gibt es dort Aufenthaltsräume und einen teilbaren Besprechungsraum, der über eine Durchreiche mit der Küche verbunden ist. Geplant ist auch eine Dachterrasse, über die der zweite Fluchtweg geführt wird. Von den Fluren im Obergeschoss besteht auch die Möglichkeit, in die Fahrzeughalle zu schauen.

Im Untergeschoss befinden sich hinter acht Toren genausoviele Einstellplätze für die Einsatzfahrzeuge, hinter zwei weiteren Toren verbergen sich ein befahrbares Lager und eine Waschhalle. Darüber hinaus sind im Erdgeschoss Funk-, Lage- und Bereitschaftsraum, Platz für den Server und ein Raum für die Heizung vorgesehen. Das alles soll seinen Platz auf der – von der Heerstraße aus gesehen – linken Seite haben. Auf der rechten Seite sind im Erdgeschoss Werkstatt, Atemschutzwartung sowie Kleiderkammer samt Wasch- und Trockenraum geplant. Aber auch die Sanitär- und Umkleideräume der Wehrleute finden ihren Platz in diesem Stockwerk.

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