Aufräumen und Unkrautjäten

Die Natur kann im Schulgarten nicht warten

Schulgarten - Servatiusschule Rönsahl
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In Kleingruppen beackerten die Kinder die Hochbeete im Schulgarten der Rönsahler Servatiusschule.

Die Natur kann nicht warten, die Arbeiten im Schulgarten der Servatiusschule in Rönsahl gehen deshalb auch im Lockdown weiter.

Rönsahl - Acht Kinder, die in die Notbetreuung gekommen waren, machten sich in der vergangenen Woche erstmals etappenweise auf den Weg in den Garten nahe der Grundschule. In Kleingruppen nahmen sie sich die Hochbeete vor, Aufräumen und Unkrautjäten standen als Hauptpunkte auf dem Programm. Aber woran erkennt man den Unterschied zwischen Unkraut und Pflanzen, die man behalten will? Lehrerin Bärbel Weber stand den Kindern mit Rat und Tat zur Seite und erklärte, woran man den Schnittlauch und den Rhabarber erkennt.

Erdbeeren und Kartoffeln

Etliche Pflanzen, die die Garten-AG im vergangenen Jahr angepflanzt hatte, hatten den Frost doch überlebt. Auch das Erdbeerbeet sah gut aus, musste aber aufgearbeitet werden. Bärbel Weber hatte Setzkartoffeln mitgebracht; die wurden bei der Gartenaktion ins Hochbeet gepflanzt. Bei frostempfindlichen Gemüsesorten wie Tomaten, Gurken und Zucchini ging das noch nicht; Lehrerin und Schüler warten erst einmal auf das Ende der Eisheiligen.

„Die kalte Sophie“ hatte am Samstag ihren Namenstag, in dieser Woche sollte nach dieser Bauernregel also eine weitere Pflanzaktion möglich sein. Die dafür benötigten Pflänzchen haben die Kinder schon im Klassenzimmer vorgezogen; sogar der Hausmeister beteiligt sich. Normalerweise steht ein Gartentermin pro Woche auf dem notfallmäßigen Stundenplan. Eine Doppelstunde reichte diesmal dafür. „Die waren flott“, lobte Bärbel Weber ihre Schülerinnen und Schüler. Wahrscheinlich weil es den Kindern Spaß gemacht hat.

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