Dicke Spende für die Kirchenrenovierung

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Eine Spende über 5000 Euro durfte Pastor Gregor Myrda am Montagnachmittag aus den Händen von Volksbankdirektor Stephan Böhse entgegennehmen. Das Geld ist für die Kirchenrenovierung von St. Josef bestimmt, wo vor kurzem erst noch die Rosenfenster-Bleiverglasung erneuert wurde.

KIERSPE - Pastor Gregor Myrda strahlte, als Stephan Böhse am Montagnachmittag bei ihm vorbeischaute - und dazu hatte er auch allen Grund zu. Denn in der Hand hatte der Volksbankdirektor einen überdimensionalen Scheck in Höhe von 5000 Euro, den er dann dem katholischen Geistlichen überreichte.

Von Rolf Haase

Mit der symbolischen Spendenübergabe unterstützt das genossenschaftliche Institut die Kirchenrenovierung von St. Josef, die sich jetzt langsam ihrem Ende nähert. Tatsächlich wird das Geld natürlich elektronisch vom Bank- auf das Kirchenkonto überwiesen. Myrda dankte Böhse für die Finanzspritze, wodurch für die Gemeinde die Deckung ihres Beitrages an der Maßnahme wieder ein Stück näher rückt. „Wir müssen 85 000 Euro von den Gesamtkosten in Höhe von 460 000 Euro selbst tragen“, informierte der Pastor.

Bis dahin hatte der Stand der Eigenmittel für diesen Zweck bei 53 522,62 Euro gelegen, dies verteilt auf zwei Konten. „Wir hatten auf unserem Volksbankkonto 18109,39 Euro zusammen und auf dem Sparkassenkonto 35113,23 Euro“, berichtete Gregor Myrda, der sich natürlich freute, dass diese Beträge von der Volksbank jetzt um diese große Summe aufgestockt wurden. Sie wird in zwei Teilen gezahlt, 2500 noch im Jahr 2013 und weitere 2500 Euro dann in 2014.

Die Renovierung des Kirchenbaus ist, wie er berichtete, in den vergangenen Wochen weitergegangen, sei aber immer noch nicht ganz abgeschlossen. So wurden vor kurzem die Rosenfenster saniert. Zum einen wurde in dem Rahmen die an einigen Stellen zerstörte Bleiverglasung erneuert und zum anderen eine Schutzverglasung außen davor gesetzt und zudem ein Geländer errichtert, so dass die wertvollen Rosenfenster nicht mehr so leicht von Jugendlichen eingeworfen und zerstört werden können, was in der Vergangenheit immer wieder passiert war. Fertiggestellt ist ebenfalls die Rampe am Haupteingang, so dass das Gotteshaus nun auch für behinderte Menschen problemlos zugänglich ist. Das Pflaster des Innenhofs stehe noch auf dem Plan, kündigte der Pastor an.

Während der Baumaßnahme in diesem Jahr wurden weiterhin die Dachflächen gedämmt und neu abgedichtet. Außerdem wurde der Dachrand, auch Attika genannt, erneuert und erhielt eine neue Zementplattenverkleidung. Darüber hinaus bekam das Gebäude einen neuen Außenputz, der etwas feiner strukturiert ist und sich dadurch mehr dem ursprünglichen Putz annähert.

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