Bahnübergang bald fertiggestellt

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Eigentlich sollte der Bahnübergang für Fußgänger und Radfahrer von der Straße Windfuhr zum Volme-Freizeitpark Anfang Dezember fertig sein – so lautete zumindest die Kalkulation des von der Deutschen Bahn beauftragten Unternehmens.

Kierspe - Eigentlich sollte der Bahnübergang für Fußgänger und Radfahrer von der Straße Windfuhr zum Volme-Freizeitpark Anfang Dezember fertig sein – so lautete zumindest die Kalkulation des von der Deutschen Bahn beauftragten Unternehmens.

Zwar kann man mittlerweile erkennen, wie dieser Übergang aussieht, doch es fehlen noch wesentliche Elemente wie die Lampen der Signalanlage und die Schranken. Logischerweise kann der Bahnübergang erst dann in Betrieb genommen werden, wenn diese Installationen vorgenommen wurden – wann der Übergang in Betrieb geht, ist bislang nicht bekannt. 

Vergleichbares gilt für den Bau des Kreuzungsbahnhofs Kierspe, wo neue Weichen und ein zusätzliches Gleis zum Kreuzen der Züge gebaut werden müssen. Ebenso sind dort eine Stützwand, ein Bahnsteig und eine Schallschutzwand zu errichten.

Wie ein Pressesprecher der DB erklärt, sind auch die Erneuerung und technische Sicherung aller verbleibenden Bahnübergänge und der Neubau des Bahnsteigs in Oberbrügge offen. „Erst, wenn alle Maßnahmen fertiggestellt sind“, so der Pressesprecher weiter, „können die beiden neuen ,Halte’ in Kierspe und Halver-Oberbrügge angefahren werden“.

Dafür liegt noch nicht das Baurecht vor, die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren für die Verkehrsstation „Bf Kierspe“ würden aktuell noch beim Eisenbahn-Bundesamt liegen, das wiederum die Genehmigung für die Vorhaben erteilt. „Die DB erwartet die Genehmigung zum Baurecht Anfang 2019“, erklärt der Pressesprecher weiter, „sodass die Arbeiten im zweiten Quartal 2019 starten könnten“. Was heißt, dass frühestens ab April des kommenden Jahres mit Bauarbeiten für den Bahnhof Kierspe begonnen werden könnte.

Gleichzeitig will die Deutsche Bahn mit dem mit dem Umbau der Bahnübergänge zwischen Meinerzhagen und Oberbrügge beginnen. Denn bis dahin, so die Hoffnung des Pressesprechers, sollten auch die Plangenehmigungen zu den Bahnübergängen am „Herlinghauser Weg“, „Sankel“ und „Eiskeller“ vorliegen.

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