Kiersper Winterdienst bleibt auf Rufbereitschaft

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An vielen Stellen im Stadtgebiet zeigte sich gestern, wie hier an der Kölner Straße, ein ähnliches Bild: Hohe Schneehaufen und Fahrzeuge des Winterdienstes im Einsatz.

Kierspe - Der Schneefall in der Nacht von Montag auf Dienstag sorgte auf den Straßen in Kierspe für einen Dauereinsatz des städtischen Winterdienstes. Auch in den kommenden Tagen bleibt die Rufbereitschaft bestehen.

Die Mitarbeiter waren Montagnacht ab 3.30 Uhr im Dauereinsatz, wie Birgit Eschrich von Bauhof auf Anfrage der MZ erklärt. „Das wird sich auch noch hinziehen“, so die Sachbearbeiterin. Für ihre 18 Kollegen galt es, zunächst die Haupt- und Nebenstraßen im Zentrum sowie die Wohn- und Industriegebiete von Schnee und Matsch zu befreien. Am Vormittag konnten sie diesbezüglich Vollzug vermelden.

Auch in den Ortslagen seien bereits seit den frühen Morgenstunden Kräfte am Werk gewesen. Dort wurden nach Auskunft der städtischen Mitarbeiterin Fremdunternehmen eingesetzt, die mit sechs Mitarbeitern und jeweils einem Fahrzeug die Straßen freigeräumt haben. Eschrich: „Teilweise müssen sie dort aufgrund des anhaltenden Schneefalls Streckenteile mehrfach abfahren.“ Über die Menge an Streugut und Salz, die bislang auf den Straßen aufgebracht wurde, gab es keine Angaben.

Anwohner sollen keinen Schnee auf die Straße schieben

Damit die Bauhof-Mitarbeiter die Gehwege im Stadtgebiet nicht von Hand freischaufeln müssen, setzt die Stadt sogenannte Kleinfahrzeuge ein. Die Verwaltung wendet sich angesichts der Situation auf den Straßen an die Bürger. „Wir bitten die Anwohner darum, den Schnee nicht auf die Straße, sondern lieber etwa in den Garten zu schieben“, sagt die Sachbearbeiterin. Zudem sollten Fahrzeuge nicht am Straßenrand geparkt werden. „Teilweise kommen wir aufgrund der Breite der Straßen nicht mit dem Schneepflug durch.“

Auch in den kommenden Tagen rechne man mit weiteren Einsätzen für den Winterdienst. Eschrich: „Der Wetterbericht sagt immer wieder Schneefall und -regen voraus. Unsere Mitarbeiter bleiben deshalb auf Rufbereitschaft und werden frühzeitig für die Einsätze eingeteilt.“

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