Corona: Gastronom setzt weiter auf Außer-Haus-Geschäft

Lehrer warten den Erlass ab

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Die Schüler hatten in diesem Jahr schon etliche Verordnungen zu verkraften. Wie sich die neuen Anordnungen auswirken, wird ein Erlass zeigen, der aber noch nicht vorliegt.

Überraschend kam die Nachricht, dass die Gastronomie auch weiterhin geschlossen bleibt, für Ernst-Willi Funke nicht. „Damit war zu rechnen. Aber wir werden auch das schaffen“, da ist sich der Eigentümer von Haus Berkenbaum sicher.

Kierspe - Diese Sicherheit hat er, obwohl noch kein Cent von den zugesagten November-Hilfen auf dem Konto eingegangen ist.

Der Gastronom konzentriert sich nun vor allem auf das Außer-Haus-Geschäft, das sich zunehmender Beliebtheit bei seinen Kunden erfreut. „Das werden wir auch über Weihnachten so machen. Es hätte für uns auch keinen Zweck, den Betrieb für ein paar Tage hochzufahren und dann wieder dichtzumachen.“ Für die Mitarbeiter bedeutet die Verlängerung natürlich, dass sie weiter in Kurzarbeit und zuhause bleiben. Nur die Azubis kommen weiter in den Betrieb. „Dennen müssen wir ja auch was beibringen, Lockdown hin oder her“, so Funke.

Viele Veränderungen für Schulen

Die Lehrer und Schulleiter sitzen mittlerweile nicht mehr gespannt vor den Fernsehern, wenn neue Maßnahmen verkündet werden. Kaum ein Bereich wurde so oft von Änderungen getroffen wie die Schulen. „Wir müssen sowieso erst mal auf den Erlass warten, der dann im Detail regelt, wie mit den neuen Vorgaben umgegangen werden muss“, sagt dann auch Gesamtschulleiter Johannes Heintges. So sehen das auch seine beiden Kollegen von den Grundschulen Stefanie Fischer und Thomas Block. Doch im Gegensatz zu der Gesamtschule sehen sie Formen jenseits des Präsenzunterrichts kritisch. „Wir werten gerade erst eine Umfrage unter den Eltern aus, mit der wir erfahren wollen, wie die technische Ausstattung in den Haushalten aussieht“, erklärt Block.

Hybridunterricht ist erprobt

Da ist man an der Gesamtschule weiter, da dort die allermeisten Kinder Tablets haben. Und auch der Hybridunterricht ist erprobt. Heintges: „Bei 100 Schülern, die sich derzeit noch in Quarantäne befinden, müssen wir flexibel reagieren. Da werden auch jetzt schon Schüler von Zuhause aus zugeschaltet, damit sie am Unterricht teilnehmen können.“

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