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„Corona“-Basar: Veranstalter ziehen Bilanz

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Von: Johannes Becker

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Weniger Besucher als im Vorjahr fanden den Weg zum Adventsmarkt im Alten Amtshaus. Doch Silvia Baukloh konnte jede Woche drei Mal Besucher im Fritz-Linde-Zimmer begrüßen. 	Archivfoto: Becker
Weniger Besucher als im Vorjahr fanden den Weg zum Adventsmarkt im Alten Amtshaus. Doch Silvia Baukloh konnte jede Woche drei Mal Besucher im Fritz-Linde-Zimmer begrüßen. © Becker, Johannes

„Ganz so gut wie im vergangenen Jahr ist der Adventsmarkt dieses Mal nicht gelaufen. Aber wir sind nicht unzufrieden“, sagt Silvia Baukloh, Vorsitzende des Kiersper Heimatvereins.

Kierspe - Ursprünglich hatte der Verein geplant, im vergangenen Jahr am ersten Adventswochenende wieder einen Markt im Schleiper Hammer anzubieten.

Kein Markt im Hammer

Doch die Corona-Pandemie hatte den Mitgliedern erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und wie bereits im Advent 2020 verlegte der Verein seinen Markt ins Fritz-Linde-Zimmer des Alten Amtshauses. Auf Anruf und unter Einhaltung der 2G-Regel wurde dort dann geöffnet.

Weniger Besucher

„Ich denke, dass wir so an drei Tagen pro Woche Besucher hatten. Der Vorteil ist, dass die, die kamen, auch gekauft haben“, erzählt Baukloh. Profitiert habe der Verein auch von Birgit Stürz, die zum ersten Mal ihre Näharbeiten in Kierspe im Rahmen des Adventsmarktes anbot. Baukloh: „Dadurch sind auch noch mal ganz andere Leute gekommen und haben sich auch an den anderen Ständen umgesehen.“

Doch trotz aller Freude über die Umsätze und Besucher im Amtshaus, „mit dem Markt im Schleiper Hammer ist das alles nicht vergleichbar. Alleine schon deshalb, weil wir dort auch Speisen und Getränke verkaufen können“, so Baukloh.

Verfilzte Socken

Als ausgesprochen ärgerlich empfindet es die Heimatvereinsvorsitzende, dass bei den selbst gestrickten Socken etwas „schief gelaufen“ ist: „Ich kaufe immer Qualitätswolle namhafter Hersteller. Das war auch in diesem Jahr nicht anders. Trotzdem verfilzen einige der Socken beim Waschen. Nun versuchen wir uns daran zu erinnern, wer Socken gekauft hat, um diese Menschen, sollte sie eventuell Probleme haben, zu entschädigen.“

Nun hofft Baukloh, dass sich aufgrund dieses Berichts noch weitere Kiersper melden, die nach dem Waschgang der Socken Grund zur Reklamation haben.

Museum kann besichtigt werden

Ansonsten berichtet die Heimatvereinsvorsitzende, dass es grundsätzlich möglich sei, das Bakelitmuseum zu besichtigen: „Wir hatten auch schon eine Führung, nachdem wir den Markt wieder abgebaut haben. Wir werden zwar weiterhin nicht mittwochs öffnen, aber nach Absprache sind Führungen im Museum möglich. Natürlich auch dort nur unter Einhaltung der 2G-Regel, die auch überprüft wird.“

Kontakt

Wer das Bakelitmuseum besichtigen möchte, kann sich an die Vorsitzende des Heimatvereins Silvia Baukloh unter der Rufnummer 0 23 59/75 84 wenden (Kontakt auch für enttäuschte Sockenkäufer).

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