Buntes Programm am Seniorenzentrum

Neben der Brandschutzerziehung am Rauchhaus sorgte die Feuerwehr auch für Spiel und Spaß mit dem Wasserschlauch.

KIERSPE ▪ Herzlich begrüßte Awo-Ortsvereinsvorsitzender Erich Mürmann am Samstagmorgen die Besucher des 27. Hühnerfestes im und um das Seniorenzentrum am Haunerbusch, unter ihnen auch Bürgermeister Frank Emde und Mitglieder aller im Rat vertretenen Parteien.

Die Schirmherrin des Hühnerfestes, die Bundestagsabgeordnete Petra Crone, konnte wegen Verpflichtungen in Düsseldorf erst nachmittags nach Kierspe kommen. Musikalisch eröffnete der Fanfarenzug Meinerzhagen mit dem Nipper-Marsch und der Eigenkomposition „Grün-Weiß“ das bunte Unterhaltungsprogramm, bevor die Kinder der Tagesstätten Liederwiese und Rasselbande mit ihren Liedern und Tänzen das Publikum zum Schmunzeln brachten.

Als jüngste Akteure der Awo-Familie begeisterten sie mit einem Regenschirmtanz, dem „Fliegerlied“ und dem Sommerhit von Rolf Zuckowski „Wie schön, dass es die Sonne gibt“.

Die allerdings verschwand immer wieder hinter dunklen Wolken, die gelegentliche Regenschauer mitbrachten. Das tat der fröhlichen Stimmung aber keinen Abbruch. Vergnügt schlenderten die Besucher an den Ständen entlang, ließen sich Kaffee und Kuchen bei der Awo-Sozialstation, Pommes und Saft bei der Kindertagesstätte Liederwiese, Erbsensuppe beim Seniorenzentrum, ein Glas Wein beim Lions-Club Meinerzhagen-Kierspe, Würstchen und Nackensteaks bei der Kindertagesstätte Rasselbande oder die berühmten Reibeplätzchen der Kerspe-Knappen schmecken. Über Kur- und Erholungsmaßnahmen der Arbeiterwohlfahrt informierten Mitarbeiter an einem Stand nahe dem Haupteingang. Sie luden auch alle Interessierten zu einem kostengünstigen Besuch der Landesgartenschau in Hemer am 11. Juli ein.

Kinder kommen auf ihre Kosten

Ganz besonders die Kinder kamen voll auf ihre Kosten. Am Schminkstand wurden sie in Schmetterlinge, Prinzessinnen oder wilde Raubtiere verwandelt. Mit dem kräftigen Wasserstrahl aus einem echten Feuerwehrschlauch konnten sie eine Dosenpyramide oder einen Wasserball vom Podest fegen. Dabei standen ihnen die Blauröcke um Stadtbrandinspektor Georg Würth hilfreich zur Seite. Am Rauchhaus beeindruckten die verqualmten Playmobilzimmer, an deren Beispiel Margit Schulenburg kindgerecht richtiges Verhalten im Brandfall demonstrierte.

Inzwischen waren auch Ingo Steins und Ylva Simon in mittelalterlichen Gewändern mit Schafen und Eseln eingetroffen. Junge und alte Besucher ließen es sich nicht nehmen, die Tiere zu streicheln und den Bänkelsängern bei ihren bekannten Volksliedern zuzuhören.

Im Café im Untergeschoss des Seniorenzentrums sorgte Frank Mario Hohnbaum mit Schlagern und Weinliedern zum Akkordeon derweil für Schunkelatmosphäre. Gleich nebenan waren für die Glückspilze der großen Tombola alle Gewinne übersichtlich aufgebaut. Eine Extraverlosung mit tollen Preisen gab es dort für die Kinder. Fair gehandelte Lebensmittel und Kunsthandwerk aus verschiedenen Erdteilen boten Mitarbeiterinnen der Eine-Welt-Initiative an.

Uwe Lal bringt Gäste in Schwung

So richtig in Schwung brachte Liedermacher Uwe Lal aus Schalksmühle mit seiner Gitarre Klein und Groß auf der Wiese vor dem Seniorenzentrum. Klatschen, Hüpfen, Stampfen und viel Gelächter war bei seinen Mitmachliedern angesagt. Mal holte er vier Kinder als Bremer Stadtmusikanten auf die Bühne, mal lud er im Astronautenkostüm in seine Rakete ein. „Alarm an Bord, Alarm an Bord“, schallte es begeistert und lautstark aus zahlreichen Kinderkehlen und auch die Erwachsenen ließen sich gerne vom der Sangeslust anstecken.

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