Buntes Gemeindeleben mit Seiltanz und Hüpfburg

Jessica und Maren versuchten sich im Balancieren auf einem wackeligen Seil. ▪

KIERSPE ▪ „Du bist eingeladen“, hieß es am Sonntag beim Gemeindefest der Landeskirchlichen Gemeinschaft Vollme. Dabei stand die Einladung nicht nur für diesen einen Tag, sie stand auch für Jesus, der alle Menschen zu sich einlädt.

Ausführlicher befasste sich die Gemeinde mit diesem Thema im Gottesdienst. Da stellten sich zwei Handpuppen stellvertretend für viele andere Menschen die Frage, ob sie Jesus wirklich bei sich zu Gast haben möchten, wenn er sich ankündet. „Würde ich ihm meine Küche überlassen oder würde ich ihm sogar erlauben, sich in mein Leben einzumischen?“ Diese Dialoge gaben Anstöße, einmal darüber nachzudenken. Nach dem Gottesdienst war ein gemeinsames Mittagessen vorgesehen. Viele selbst gemachte Salate, Vorspeisen und Nachspeisen standen für die Besucher des Gemeindefestes zur Auswahl bereit. Wer mochte, konnte sich nach draußen in die Sonne setzen und essen. Wieder andere zogen die etwas bequemeren Stühle und Tische im Gemeindehaus vor. Elissa, ein junges Mädchen aus der Gemeinde, hatte bis zum Gemeindefest 26 Pomponschals gehäkelt, die sie nun verkaufte und den Erlös für ein Afrikaprojekt spendete. Nach dem Essen hatten die jüngeren Kinder den Drang sich zu bewegen. Das konnten sie in der von der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen zur Verfügung gestellten Hüpfburg. Die größeren Mädchen wollten lieber ihre Geschicklichkeit ausprobieren, auf einem Seil zu balancieren. So ganz einfach war das nicht. Schon das Aufsteigen auf das Seil war schwierig und das dann noch mehrere Schritte auf dem Seil zu gehen ebenso. Ein wenig Hilfe bot da ein zweites Seil, an dem die Mädchen sich festhalten konnten.

Eine Eismaschine wurde nach dem Essen angestellt und sollte buntes Wassereis produzieren. Doch so ganz reibungslos wolle sie nicht laufen, immer wieder blieb sie stehen und so mussten die Kinder länger auf ihr Eis warten. Im Keller des Gemeindehauses war ein Kinosaal hergerichtet worden und wem nicht nach Kino zumute war, konnte auch beim Hefekuchenbacken mitmachen.

Mit dem Kaffeetrinken um 15.30 Uhr wurde das Ende des Gemeindefestes eingeläutet, welches zur Freude der Teilnehmer doch ohne Regen ablief. ▪ GeG

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