Weihnachtliche Angebote im beheizten Zelt

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Der Weihnachtsmann verteilte nicht nur Äpfel und Mandarinen, sondern konnte auch gut zuhören und spannende Geschichten erzählen. ▪

KIERSPE ▪ „Um in der vorweihnachtlichen Hektik etwas Besinnung zu finden, dazu bietet der Weihnachtsmarkt eine gute Gelegenheit“, warb Bürgermeister Frank Emde am Samstag in seinen Begrüßungsworten auf dem Hedberg. Dieser war an den beiden Wochenendtagen erstmals Schauplatz des Kiersper Weihnachtsmarktes.

Herzlich bedankte sich Frank Emde bei den vielen Helfern, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz diesen Markt erst möglich gemacht hatten.

Interessiert bummelten die Besucher an den Ständen entlang, um in Ruhe zu stöbern. Ein echter Blickfang waren die kuscheligen Teddybären aus Mohair-Plüsch in unterschiedlichen Größen und Farben, die Alexandra Hedfeld in ihrem Ideen Atelier selbst gefertigt hatte. „Buntes für Klein und Groß“ nannte Cornelia Dreyhaupt-Risse die farbenfrohen Kleidungsstücke, Kissen und Taschen aus ihrer Schneiderwerkstatt, die viele Besucher anzogen. Am Stand von Dietmar Harig gab es eine große Auswahl handgefertigter Ketten, Ringe und Armbänder, die, je nach Anlass, mal festlich, mal sportlich gestaltet waren.

Neben köstlichen Marmeladen, Gelees und Chutneys hatte Inge Bender auch filigrane Keramik aus der Künstlerwerkstatt im Angebot, während Fritz und Karin Nicolay gleich nebenan afrikanische Holzfiguren und farbenfrohe Ketten verkauften. „Mit dem Erlös unterstützen wir ein Schulprojekt für arme Kinder und Aids-Waisen in den Slums von Nairobi“, erzählten sie den Interessierten.

Das Glücksrad der Kindertagesstätte Kunterbunt stand nur selten still. Während die Erwachsenen sich Glühwein, Punsch, Fleischspieße, Würstchen und Fischspezialitäten schmecken ließen, schickten die Kinder sich an, Interessantes und Nützliches wie Bücher, Wasserspielzeug und Taschenlampen zu gewinnen. Manche genossen auch ein paar besinnliche Momente auf dem Schoß vom Weihnachtsmann, denn der verteilte nicht nur Äpfel und Mandarinen, sondern konnte auch gut zuhören und spannende Geschichten erzählen.

Noch etwas unzufrieden mit dem neuen Konzept zeigte sich eine Gruppe von Besucherinnen, die gerade eine Verschnaufpause einlegte. „Es ist schön, dass man sich hier auch hinsetzen kann aber wir vermissen wirklich stimmungsvolle Weihnachtsmusik und festliche Dekoration“, erklärten die Damen einhellig, räumten aber ein, dass man ja zunächst auch einmal Erfahrungen mit dem neuen Konzept sammeln müsse.

Mit hereinbrechender Dunkelheit kamen Weihnachtsbäume, Lichternetze und Feuertonnen zunehmend besser zur Geltung und verbreiteten eine gemütliche Atmosphäre. Im beheizten Weihnachtszelt herrschte ein reges Kommen und Gehen, denn viele Kiersper nutzten die Gelegenheit zum Stöbern, Klönen und Probieren. ▪ Martina Haski

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