Bauschutt in Wiese abgekippt

Scharfkantige Eisenteile und Zementklumpen

Projektwiese BUND Kierspe
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Zusätzliche Arbeit wird der BUND-Gruppe zugemutet. Neben der Kompostmiete der privaten Wiesenfläche wurden mehrere Schubkarren voll Bauschutt abgekippt, der Kunststoffreste, Metall und Beton enthält.

Scharfkantige Eisenteile, Beton- und Zementklumpen – der BUND ist fassungslos beim Blick auf die Projektwiese.

Kierspe - Mit Interesse und Freude haben viele Bürger und die aktiven Mitglieder der BUND-Ortsgruppe Kierspe-Meinerzhagen das im vergangenen Jahr auf den Weg gebrachte Wiesenprojekt im Bereich der Fontanestraße in der Ortslage Kierspe-Dorf weiter verfolgt und unterstützt. Dort wurde bereits vor einem Jahr mit der ökologischen Gestaltung eines privaten Wiesengrundstücks begonnen.

Folgearbeit

Nach der Bachrenaturierung durch den Wupperverband entstanden Folgearbeiten. In vielen Arbeitsstunden haben die ehrenamtlichen Helfer rund um die BUND-Gruppe das Gelände im Sinne der Artenvielfalt teilweise eingesät und gepflegt, sodass es im Sommer wieder grünte und blühte.

Doch nicht nur die bunten ins Auge fallenden Blühflächen sind wertvoll. Auch Streifen von hohem Gras und Bestände großer Wildstauden im gesamten Randstreifen bilden wichtige Verbindungswege, die Tieren Schutz und Nahrung bieten. Im Sinne der Artenvielfalt gehören diese wilden Bereiche unbedingt dazu.

Unverständlich

Umso unverständlicher ist es deshalb für die Naturfreunde und den Besitzer des Grundstücks, dass ein offenbar uneinsichtiger Zeitgenosse völlig gedankenlos und widerrechtlich gleich mehrere Schubkarren voll Bauschutt am Wiesenrand entsorgt hat. Eigentlich sollte es doch jedem klar sein, dass das Abladen von Müll und Gartenabfällen auf einem fremden Grundstück grundsätzlich verboten ist.

Die Nutzungsberechtigten des Wiesengeländes an der Fontanestraße stellen sich jetzt sehr verärgert die Frage, wer denn die Eisenteile, die eimerdicken Klumpen aus Zement und die Reste von Bodenmatten wieder entfernen und schließlich entsorgen soll?

Müllsünder sollte Abfall entfernen

Im Moment gehen die Naturschützer noch von der Vermutung aus, dass der Müllsünder die Situation falsch eingeschätzt und in Unwissenheit gehandelt habe. Der Besitzer des Wiesengrundstückes stellt ihm deshalb anheim, den zu Unrecht abgekippten Müll dort in den nächsten Tagen wieder zu entfernen, damit eine Strafanzeige vermieden werden kann.

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