Erläuterungen und Bedenken zum Aufstellungsbeschluss

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Rund 30 Anwohner nutzten die Gelegenheit, sich im Rahmen der frühzeitigen Bürgerversammlung über das geplante Wohnbauprojekt „Westlich Feldstraße“ zu informieren.

Kierspe - Gut 30 Bürger, in überwiegender Mehrzahl von dem geplanten und mit Aufstellungsbeschluss vom 21. Februar dieses Jahres in die Wege geleiteten Vorhaben der Stadt zur Ausweisung eines neuen Wohngebietes „Westlich Feldstraße“ betroffene Anwohner, waren am Donnerstagabend im „Blauen Salon“ der Gesamtschule erschienen.

Sie nutzten auf diese Weise die Gelegenheit, im Rahmen der zu Beginn eines solchen Verfahrens vorgeschriebenen frühzeitigen Bürgerversammlung genauere Informationen über das Vorhaben zu erhalten und auch entsprechende Bedenken vorzubringen.

Eingeladen zu dieser Versammlung hatte die Stadt Kierspe, zuständig für die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes und vertreten durch den Beigeordneten Olaf Stelse und Protokollführerin Cordula Aschikowsky, sowie ein Vertreter des mit den Projektplanung beauftragten Büros.

Die bisherige Planung sieht in diesem Zusammenhang mit der Änderung des bisherigen Flächennutzungsplanes und dem in diesem Zusammenhang bereits konzipierten Bebauungsplan „Westlich Feldstraße“die Erstellung von 14 neuen Wohnhäusern in direkter Nachbarschaft zu der bereits seit Langem bestehenden Wohnbebauung an der in Nähe der B 54 im Ortsteil Kierspe-Bahnhof gelegenen Feldstraße vor.

Zu diesem Zweck muss eine dort bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche von insgesamt rund 1500 Quadratmetern entsprechend umgewidmet werden. Im Laufe der Bürgerversammlung gab es entsprechende Informationen über den weiteren Verlauf des vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Verfahrens.

Vertreter der Stadt Kierspe sowie des mit der Projektplanung befassten Büros hatten zur Bürgerinformation zu dem geplanten neuen Wohnbaugebiet „Westlich Feldstraße“ eingeladen.

Bevor die Dinge letztendlich konkret werden und Rechtskraft erlangen können, das letzte Wort hat hier der Rat der Stadt, werden unter anderem die Träger öffentlicher Belange gehört, und die Bürger haben Gelegenheit zur Einsichtnahme in die im Rathaus ausliegenden Planungsunterlagen.

Bedenken und Anregungen sind in der Zeit vom 9. Juli bis zum 14. September möglich und zur Niederschrift im Rathaus vorzubringen. Schon während der Bürgerversammlung, hier gab es entsprechende Erläuterungen der Sachlage durch den Vertreter des Planungsbüros, trugen mehrere Versammlungsteilnehmer ihre Bedenken gegen das geplante neue Wohnbaugebiet vor.

Diesbezüglich wurden unter anderem die ungünstige Hanglage, eine sehr enge Straße und die zu erwartende zusätzliche Belastung durch erhöhtes Verkehrsaufkommen, Lärmbelastung und ökologische Gesichtspunkte ins Feld geführt.

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