Freigabe durch Bürgermeister

App gewährt Einlass in Radstation

Fahrradstation - Bahnhof - ZOB
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Bürgermeister Olaf Stelse und Helmut Heidemann (links), Leiter des Sachgebiets Tiefbau, gaben am Donnerstag die Fahrradstation am Kiersper Bahnhof/ZOB frei, sodass sie nun kostenlos genutzt werden kann.

Es ist einfach und kostenlos: Am Bahnhof/ZOB stehen nun insgesamt 50 Stellplätze für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes zur Verfügung, geschützt und abschlossen.

Kierspe - Bürgermeister Olaf Stelse und Tiefbauamtsleiter Helmut Heidemann haben am Donnerstag die neue Fahrradstation freigegeben. In diese Garage für Fahrräder, wo ein Stellplatz für einen Tag, eine Woche, einen Monat oder ein Jahr „gemietet“ – die Nutzung ist kostenlos – werden kann, kommt man mithilfe der App „Station-Control“. Denn diese generiert einen vierstelligen Code, den man auf dem Tastenfeld neben der Tür eingibt. Es folgt die Auswahl des Tores – in Kierspe gibt es nur eins, also ist die 1 einzugeben – und dann öffnet die Tür. Das Ganze wird auf einem Display angezeigt.

Neben 50 Stellplätzen für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes gibt es auch zwölf abschließbare Boxen mit Steckdosen, in denen Akkus aufgeladen werden können.

Neben den 50 Fahrradstellplätzen gibt es in der Station zudem zwölf Boxen oder Schließfächer, die jeweils über eine Steckdose verfügen. Das heißt, wer das Ladekabel seines Pedelecs oder E-Bikes dabei hat, kann den Akku in solch einer Box verstauen. Natürlich passt auch ein Rucksack oder eine Tasche hinein. Ähnlich dem System bei Hotelsafes kann die Box mit einer selbst gewählten vierstelligen PIN verschlossen werden, während gleichzeitig der Akku wieder aufgeladen wird – ebenfalls kostenlos.

Der Grund für dieses besondere kostenlose Angebot ist die Förderung, welche die Stadt für die Fahrradstation erhalten hat. Olaf Stelse und Helmut Heidemann erinnerten daran, dass vor zwei Jahren, als der Bahnhof in Betrieb ging, ein entsprechender Antrag an den NWL (Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe) gestellt und letztlich im vergangenen Jahr auch gewährt wurde. Die Kosten, so der Leiter des Sachgebiets Tiefbau, beliefen sich auf rund 100 000 Euro. 90 Prozent dieser Kosten wurden gefördert.

„Tür öffnen“ heißt es auf dem Handy, das einen Code liefert, der auf dem Tastenfeld eingegeben wird.

„In erster Linie ist die Station etwas für die Kiersper“, freut sich der Bürgermeister, dass nun die Bürgerinnen und Bürger mit dem Fahrrad zum Bahnhof beziehungsweise ZOB fahren, ihr Rad sicher abstellen und mit dem Bus oder dem Zug nach Köln, Lüdenscheid, Hagen oder Dortmund fahren können.

Besucher, die mit dem Fahrrad nach Kierspe kommen, würden dieses wohl eher nutzen und nicht unbedingt abstellen wollen. Andererseits: Man könne auch das Fahrrad erst einmal abstellen und zu Fuß den Volme-Freizeitpark besuchen. „Jetzt wollen wir auch hoffen, dass die Fahrradstation hier auch genutzt wird“, wünscht sich Olaf Stelse eine rege Nutzung der neuen Anlage am Kiersper Bahnhof und ZOB.

Radbahnhof

Bereits im Zuge der Planungen für den Volmetalradweg als eines der Projekte der Regionale 2013 vor mehr als sechs Jahren war in den politischen Gremien der Stadt Kierspe über eine Fahrradstation gesprochen worden, die nahe der Radstrecke von Meinerzhagen nach Schalksmühle und gleichzeitig nahe des Bahnhofs – der dann als Radbahnhof klassifiziert werden kann – liegen sollte. Dieses Vorhaben ist nun in die Tat umgesetzt worden. Schwierigkeiten gibt es aber nach wie vor bei der Umsetzung des Volmetalradwegs.

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