Verlorener Wettstreit ist ein Gewinn für Hand in Hand

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Magdalena Kremer, Marie-Lusie Linde (von links) sowie Olaf Stelse und Sylvia Grafe (von rechts) überreichten gestern einen Scheck über 450 Euro an Wolfgang Koll (Mitte) für den Verein Hand in Hand.

Kierspe - Es war ein Wettstreit der besonderen Art, der vor zwei Jahren auf dem Kiersper Stadtfest stattfand: Bürgermeister Frank Emde, seine beiden Stellvertreterinnen Marie-Luise Linde sowie Monika Baukloh und Beigeordneter Olaf Stelse traten gegen die Landfrauen zum Kartoffelschälen an – und verloren.

Die „Strafe“ für diese Niederlage beziehungsweise der Wetteinsatz: Der Bürgermeister und sein Team mussten vor dem Rewe-Markt Reibeplätzchen backen und verkaufen. „Dabei sind wir aber tatkräftig von den Landfrauen unterstützt worden“, war es Linde wichtig zu betonen. „Das war eine typische Aktion Hand in Hand“, fügte Wolfgang Koll, Vorsitzender des Vereins Hand in Hand – Soziales Bürgerzentrum Kierspe, hinzu, „und es hat richtig Spaß gemacht“. 

Denn es ist der Verein, der von dieser besonderen Aktion – Ende August waren Linde, Baukloh, Stelse und Emde als Reibeplätzchen-Bäcker aktiv – profitiert. 

Insgesamt 450 Euro kamen letztlich zusammen – den entsprechenden Scheck konnte gestern Wolfgang Koll von Sylvia Grafe, Vorsitzende der Kiersper Landfrauen, und ihrer Vorstandskollegin Magdalena Kremer entgegennehmen. 

Das belegt gleichzeitig, dass „der Andrang sehr groß war und die Reibeplätzchen besonders gut geschmeckt haben“, fügen Linde und Stelse lachend hinzu. 

„Das Geld kommt den Menschen zugute, die zu uns kommen“, erklärt der Vorsitzende von Hand in Hand, dass der Verein voraussichtlich die Spende nutzen wird, um das Café im Sozialen Bürgerzentrum attraktiver zu gestalten. 

Dagegen planen die Landfrauen bereits die nächste Aktion, die voraussichtlich schon Ende dieses Monats stattfinden soll: „Wir wollen dann Suppen kochen!“, verrät Magdalena Kremer.

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