Dorfwettbewerb: Rönsahl rückt sich ins rechte Licht

Rönsahl präsentierte sich von seiner schönsten Seite, schließlich hatte sich hoher Besuch angekündigt. Die Jury des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ war vor Ort, um sich alles ganz genau anzusehen. Foto: Crummenerl

Rönsahl - Bestens vorbereitet und motiviert wussten sich die Vertreter aus Rönsahls Bürgerschaft und Vereinswelt beim Besuch der Bewertungskommission des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ zu präsentieren. Sie rückten mit viel Engagement die schönen und lebensnahen Seiten, die das Dorf auszeichnet, ins rechte Licht.

von Rainer Crummenerl

Wenn es bei diesem Wettbewerb hauptsächlich um die Art und Weise ginge, wie sich die beteiligten Dörfer und Siedlungsgemeinschaften dazustellen wissen, dann wäre der Dorfgemeinschaft Rönsahl ein Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen so gut wie sicher.

Die Mitglieder der Bewertungskommission, die den letzten Tag ihrer Rundreise durch den Kreis in Rönsahl begannen, dürften einen guten Eindruck mitgenommen haben. In einem minutiös ausgearbeiteten Präsentationsplan wurden die Juroren in der Historischen Brennerei mit den schönen Dingen in Rönsahl vertraut gemacht.

Zur Vorstellung des Ortes und seiner in die Zukunft gerichteten Perspektiven stand lediglich eine knappe Stunde zur Verfügung. Unterstützt wurden die Bürger dabei von Stadtplaner Rainer Schürmann und Bürgermeister Frank Emde als offiziellen Vertretern der Stadt Kierspe.

Gezeigt wurde unter anderem eine repräsentative Ausstellung über das facettenreiche Vereinsleben im Dorf.

Der noch amtierende Ortsbürgermeister Horst Becker hatte in seiner Funktion als Vorsitzender des Bürgervereins die Jury an der Ortseinfahrt von der Kreisstraße her in Empfang genommen. Dabei stellte er die an der Wegstrecke liegenden Eckpunkte der dörflichen Infrastruktur vor. Becker gilt seit vielen Jahren als Motor in Sachen Dorfwettbewerb.

Anhand entsprechender Bilddokumentationen ging Stadtplaner Rainer Schürmann auf bestehende beziehungsweise geplante Flächennutzungs- und Bebauungspläne sowie auf die daraus resultierende Weiterentwicklung der Infrastruktur ein. Die Mitglieder des Bürgervereins kamen auf die einzelnen für die Bewertung relevanten Sachgebiete zu sprechen und stellten dabei das facettenreiche soziale und kulturelle Leben im Dorf und dessen Umfeld vor.

Aufmerksam verfolgten die Mitglieder der Bewertungskommission die Erläuterungen die Mitglieder des Bürgervereins.

Untermalt wurde die Präsentation durch verschiedene Beispiele dörflichen Lebens, die von Ellen Becker im Bild festgehalten und von den Rönsahler Landfrauen gezeigt wurden. Die Bilder zeigen in charakteristischer Weise auch die große Vielfalt des Vereinslebens. Im Anschluss bestand Gelegenheit, eine Dokumentation der vielfältigen kulturellen Highlights, die in der Brennerei angeboten werden, in Augenschein zu nehmen. Abschließend wurde ein Blick auf das bürgerschaftliche Engagement geworfen, das beim Erhalt der St.-Engelbert-Kirche an den Tag gelegt wird.

Die offizielle Auszeichnung der Kreissieger erfolgt im Oktober.

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