Brandschäden werden in Sommerferien beseitigt

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Mitarbeiter der Firma Vatro aus Olpe bauen in diesen Tagen Trocknungsgeräte auf, um das Wasser aus dem Estrich im PZ zu holen. ▪

KIERSPE ▪ Die Brandursache war gar nicht so groß und auch schnell gelöscht – nur leider mit viel zu viel Wasser. Aber eine Sprinkleranlage kann eben nur auf einen Brandherd reagieren und ihn räumlich abgegrenzt bekämpfen.

Genau dies ist auch vor einigen Wochen in der Gesamtschule passiert, als einer von 21 Helligkeitsreglern im Technikraum über dem PZ Feuer fing und damit für eine Alarmauslösung sorgte. Mehr als 15 000 Liter Wasser gab die automatische Löschanlage ab. Dieses verteilte sich auf dem Flur des ersten Obergeschosses, drang durch die Decke ins PZ und landete schließlich auf dem gerade erst neu verlegten Parkett im Veranstaltungszentrum der Schule. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr und der Hausmeister konnte damals zwar eine Ausweitung des Schadens verhindert werden, doch die Beschädigungen sind enorm.

Glück hatten Stadt und auch die Versicherung bei dem Parkettboden. Dieser muss lediglich noch einmal abgeschliffen und neu versiegelt werden.

Die Treppenstufen im PZ – immerhin 36 Quadratmeter – sind ebenfalls mit Parkett belegt und stark beschädigt. Diese werden noch in den Ferien von der Firma Fußboden Brück ausgetauscht.

Bereits entfernt wurden rund 500 Quadratmeter PVC-Boden, der den oberen Umgang im Pädagogischen Zentrum bedeckte. Dieser wird später von dem Kiersper Unternehmen Kiesewalter neu verlegt. Doch zurzeit sind in diesem Bereich Trocknungsgeräte aufgebaut, die in den nächsten Tagen die letzte Feuchtigkeit aus dem Estrich holen.

Erneuert werden müssen auch Teile der Decke im PZ, die nach dem Löschwassereinsatz nicht mehr zu retten waren.

Im Obergeschoss muss der Technikraum renoviert werden – und natürlich wird die Technik für die Bühnenbeleuchtung ersetzt. „Da haben sich die Brandschutzmaßnahmen der vergangenen Jahre voll und ganz ausgezahlt“, berichtet Hartwig Benne vom Gebäudemanagement der Stadt. So hätten feuerfeste Trennwände die Notstromversorgung des PZ vor Schaden bewahrt und auch eine Abdichtung zu den Nebenräumen hätte einen großen Teil des Rauchs und Rußes zurückgehalten. „Nur über die Decke, die noch nicht an den Brandschutzplan angepasst wurde, konnten Rauch und Ruß entweichen“, so Benne. Dadurch seien die Arbeitsbibliothek und die Stadtbücherei kontaminiert worden. Durch den Einsatz einer Spezialfirma in der Stadtbibliothek und der „normalen“ Reinigungsfirma in der Arbeitsbibliothek seien die beiden Bereiche aber schon nach kurzer Zeit wieder nutzbar gewesen.

Benne: „Wir hoffen, dass wir mit den allermeisten Arbeiten bis zum Beginn des neuen Schuljahres fertig werden. Nur die Erneuerung der Bühnenbeleuchtung wird sich wohl noch etwas länger hinziehen.“ ▪ Johannes Becker

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