Von „Livin’ on a Prayer“ bis „Have a Nice Day“

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Frontsänger Oliver Henrich, Tom Müller am Bass (rechts) und Jens Rösel (Gitarre, links) trafen zusammen mit Drummer Olav Quick und Keyboarder Johannes Brunn den richtigen Bon-Jovi-Sound.

Kierspe - „Bounce“ gilt nach Meinung zahlreicher Musikkritiker als die beste deutsche Bon-Jovi-Tribute-Band.

Am Donnerstagabend rockten sie Gut Haarbecke und bescherten den Fans ein rundum gelungenes Konzert, zu dem das Wetter das passende Open-Air-Feeling beisteuerte.

Mit „Lay your Hands on Me“ eröffnete die fünfköpfige Band den Abend und zahlreiche Hits folgten, von „Keep the Faith“ bis „Livin’ on a Prayer“.

Der Auftritt in Rönsahl war eines von zahlreichen Konzerten auf ihrer „21 000 Miles Tour“. Allein im August absolvierte die Formation elf Konzerte quer durch die Republik. Der kleinere Rahmen, den Gut Haarbecke bietet, war dabei nur von Vorteil, Frontsänger Oliver Henrich fand den Kontakt zum Publikum problemlos. Das überwand den Sicherheitsabstand zur Bühne schon bei den ersten Liedern und ließ sich zum Mitmachen und Mitsingen animieren. Wobei im vorderen Bereich klar die Frauen dominierten und es genossen, wenn Henrich bei rotem Licht und Songs wie „Born to be my baby“ den Mädels tief in die Augen schaute. Aber auch Musikbegeisterte, die nicht ausgesprochene Bon-Jovi-Fans sind, konnten bei Hits wie „Have a Nice Day“ mitsingen.

Die Anfänge der Band gehen ins Jahr 2001 zurück. Damals hatten Henrich und Jens Rösel, die neben ihren Bounce-Auftritten auch heute noch als „Das Dynamische Duo“ unterwegs sind, die Idee zu einem reinen Bon-Jovi-Konzert. Nach mehreren Wechseln spielt Bounce seit 2006 in unveränderter Besetzung mit Drummer Olav Quick, Bassist Tom Müller und Keyboarder Johannes Brunn. Dem Original kamen sie im Laufe der Jahre dabei zunehmend näher, sowohl in Bezug auf die Instrumentierung als auch den Gesangsstil.

Frontsänger Olli Henrich dominierte mit seiner Energie den Abend, aber auch die anderen Bandmitglieder setzten mit Solo-Einlagen Akzente. Die Stimmung war gut, bei subtropischen Temperaturen kam nicht nur die Band ins Schwitzen. Dabei boten sich immer wieder überraschende Momente, etwa als Henrich das Publikum aufforderte, mit hochgereckten Armen das nächste Lied anzustimmen. Gut gelaunt sangen die Fans statt dessen „Die Hände zum Himmel, wir wollen fröhlich sein“ – nicht unbedingt ein Bon-Jovi-Titel.

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