Blitz schlägt ins Dach ein

KIERSPE ▪ Der Blitz schlug bei dem Gewitter mit großer Wucht in das Dach des Hauses an der Fliederstraße ein. Nachbarn berichteten von einen „gewaltigen Knall“. Der Druck war so stark, dass sogar das Dach im Giebelbereich vom Mauerwerk abgehoben wurde und danach verschoben war. Zahlreiche Dachpfannen flogen auf einer Fläche von rund vier Quadratmetern zu Boden und zerbrachen beim Aufschlag unten auf dem Pflaster in kleine Stücke.

Der Löschzug 2 der Feuerwehr aus dem Gerätehaus Stadtmitte wurde wegen des Unwetterschadens gestern gegen 13.55 Uhr alarmiert und rückte mit 14 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen an. Ein Brand in dem vollausgebauten Dachgeschoss des Gebäudes konnte auf den ersten Blick nicht festgestellt werden. Zur Sicherheit wurde jedoch noch die Wärmebildkamera angefordert. Doch zeigte sich bei der Überprüfung, dass kein Feuer entstanden war.

Die Helfer fegten noch kurz die Pfannen zusammen, dann konnte nach knapp eineinhalb Stunden wieder ins Gerätehaus zurückgefahren werden. Die Einsatzleitung hatte Zugführer Bernd Kriesten, doch auch Stadtbrandmeister Georg Würth informierte sich über die Lage. Vor Ort war außerdem die Polizei mit einem Streifenwagen.

Mit der zunächst provisorischen Abdichtung des Daches wurde schnell ein Dachdecker beauftragt, denn bei dem starken Regen drang natürlich durch die freie Dachöffnung jede Menge Wasser ein. Die Feuerwehr benachrichtigte zudem den Störungstrupp des Energieversorgers Mark E, weil die Straße ohne Strom war. Offenbar hatte der Blitzeinschlag auch einen Schaden im Netz verursacht. ▪ rh

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