Bläservesper mit Highlights

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Zum zehnten Mal hatte der Bläserchor der Freien evangelischen Gemeinde zu einer Bläservesper eingeladen. ▪

KIERSPE ▪ Ein kleines Jubiläum konnte der Bläserchor der Freien evangelischen Gemeinde Kierspe Sonntagnachmittag feiern. Es war die zehnte Bläservesper, zu der der Chor eingeladen hatte und einige der Highlights aus den vergangenen Jahren kamen wieder zu Gehör.

Begonnen hatte es 2002 noch in einem ganz kleinen Rahmen. Damals war der Raum vor dem Gemeindesaal noch bestuhlt und dieser Platz reichte völlig aus. Das hat sich im Laufe der Jahre deutlich geändert. Am Sonntagnachmittag waren etwa 170 Frauen und Männer gekommen, um 90 Minuten abwechslungsreiche Musik zu hören und im Anschluss daran bei kleinen Appetithäppchen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Neben den 18 Bläsern unter der Leitung von Rainer Frutig und Klaus Seuthe wirkten ferne Anja Herder am Klavier, Dustin Koch am Schlagzeug und Marimbaphon sowie als Moderatoren Ursula und Dr. Paul Gerhard Schröder mit.

„Get on board“, mit diesem Spiritual begann der Bläserchor mit seinem Programm. Doch nicht nur religiöse Lieder spielte die Gruppe. „Heal the world“ von Michael Jackson, „The pink panther“ von Henry Mancini kamen aus dem Bereich der Unterhaltungsmusik.

„Wer nur den lieben Gott“ wurde von Anja Herder am Klavier gespielt, während Dustin Koch „Ghana“ auf dem Marimbaphon vortrug, welches afrikanische Rhythmen mit europäischer Musikkultur verbindet. Selten zu hören dürfte hingegen das kraftvoll gespielte „Magnificat“ von dem Sohn des gleichnamigen Carl Theodor Pachelbel sein, von dem nur dieses eine Stück überliefert ist.

Auflockernd, nachdenklich und auch amüsant waren die Moderationen von Ursula und Dr. Paul Gerhard Schröder. Mal lasen sie Texte von Hans-Dieter Hüsch vor, wie den, von der Nachricht, dass Gott aus der Kirche ausgetreten sei. Aber auch die Geschichte von der Weihnachtsgans, die fast die Feiertage nicht überlebt hätte und schon gerupft auf dem Küchentisch lag und dann doch noch sieben Jahre munter durch die Wohnung stolzierte.

Nach dem Konzert waren alle Besucher noch zu einem geselligen Miteinander eingeladen. Die leckeren Häppchen hierfür hatte Stefanie Bille den Konzertbesuchern gespendet.

Von Gertrud Goldbach

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