Bismarckschüler besuchen die Kiersper Feuerwehr

KIERSPE – „Was tun, wenn‘s brennt?“ Diese Frage stellten die Feuerwehrmänner um den Kiersper Brandschutzerzieher Michael Wern ihren kleinen Gästen, die gestern aus der Bismarckschule ins Feuerwehrgerätehaus an der Friedrich-Ebert-Straße gekommen waren.

23 Schüler der Klasse 2c und ihre Lehrerin Heidi Willems hatten sich auf den Besuch bei der Kiersper Wehr gut vorbereitet. Während der Adventszeit startete das Projekt zum Thema „Feuer“. „Das passte ja gut in die Vorweihnachtszeit und hat den Kindern viel Spaß gemacht – und außerdem haben sie beim Umgang mit Streichholz und Feuerzeug einiges über die Gefahren gelernt“, erklärte Klassenlehrerin Heidi Willems.

Die Vorbereitung hatte sich gelohnt – und die Rückfragen der Schüler nahmen kein Ende. „Wenn da so ein Stromkabel mal rottig wird, ist das dann sehr gefährlich?“, war eine der Fragen, die Wern und seine Kollegen Oliver Aberle und Klaus-Peter Braunschweig beantworteten. Zwei Filme, die die Ausmaße von Bränden in geschlossenen Räumen zeigten, führten den Schülern eindrücklich vor, wie gefährlich ein Brand sein kann. Umso wichtiger sei eine umsichtige Reaktion. „Wenn es brennt, dürft ihr euch nicht in Schränken oder unter dem Bett verstecken. Denn wenn wir von der Feuerwehr dann kommen, um euch zu retten, finden wir euch vielleicht gar nicht“, sensibilisierte Michael Wern die Kinder. Auch der Anruf bei der Wehr und die wichtigsten Angaben, die zu melden sind, übten Wern und seine Kollegen mit den Schülern ein, bevor dann das „Rauchhaus“ in Augenschein genommen wurde. „Die Kinder sind schon ganz zugequalmt. Sind die schon tot?“ Michael Wern konnte den wissbegierigen Grundschüler jedoch beruhigen.

Ein Höhepunkt des Besuchs im Feuerwehrgerätehaus war das Anprobieren der Feuerwehrkluft. Auch die Atemschutzmaske für Brandopfer durften die Schüler aufsetzen. „Das ist nicht schön. Das riecht so komisch“, musste Vanessa feststellen. Anschließend durften die Schüler samt ihrer Lehrerin die Feuerwehrautos besichtigen.

Der letzte Besuch der Klasse 2c der Bismarckschule soll der gestrige Termin nicht sein. „Wir werden im Sommer noch einen Besuch einplanen. Dann können wir draußen noch mehr von unserer Arbeit zeigen. Dafür ist es jetzt im Winter einfach zu kalt“, erklärte Klaus-Peter Braunschweig.

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