Bismarck- und Servatiusschule wachsen zusammen

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Schulleiter Ekkehard Haas (links) und Christian Reppel von Reppel-Consulting präsentierten gestern die neue Homepage der Verbundschule.

Kierspe - Da wächst zusammen, was nie dafür gedacht war. Doch dafür läuft es ausgesprochen gut. Vor etwas mehr als einem Jahr wurden aus den bis dahin getrennten Bismarck- und Servatiusschulen eine Verbundschule.

Und während das anfänglich nur an der gemeinsamen Verwaltungsnummer und dem Austausch von Lehrkräften zwischen den beiden Standorten zu erkennen war, wird die gemeinsame Struktur nun auch in anderen Bereichen immer offensichtlicher: Seit gestern gibt es eine gemeinsame Homepage, die bereits durch ihre Adresse verrät, dass es sich um eine gemeinsame Schule handelt.

Veraltet und schlecht zu pflegen

„Die Servatiusschule hatte eine Homepage, die man nur mit gutem Willen als eine solche zu bezeichnen konnte. Und auch die Seite der Bismarckschule war veraltet und vor allem extrem schlecht zu pflegen. Es dauerte immer sehr lange, bis wir neue Inhalte einstellen konnten – und weil es extrem kompliziert war, wurde auch oft darauf verzichtet“, erzählt Schulleiter Ekkehard Haas. Man habe bereits seit längerem nach einer neuen Lösung gesucht, doch nichts Bezahlbares und zugleich Ansprechendes gefunden. Das habe sich erst geändert, als der stellvertretende Vorsitzende des Bismarckschul-Fördervereins, Jörg Hentschel, den Kontakt zur Firma Reppel-Consulting hergestellt habe.

Christian Reppel erstellt das Gerüst

Im Anschluss ging es zügig voran. „Wir haben erst Ende August die Struktur und die gewünschten Inhalte besprochen, danach ist alles ganz schnell gegangen“, freut sich Haas. Mit dem kostenlosen Programm Word-Press wurde von Christian Reppel das Gerüst erstellt. Haas lieferte die Inhalte, die er auch gleich „einpflegte“. In modernem Design präsentiert sich nun die Verbundschule mit ihren beiden Standorten – gleichberechtigt nebeneinander. Neben Klassenfotos, Ansprechpartnern und Bildern aus dem Schulleben gibt es dort einen Kalender, auf dem sich die gemeinsamen Termine genauso finden wie die der einzelnen Schulstandorte – und damit es nicht zu Verwechslungen kommt, wird mit drei verschiedenen Farben deutlich gemacht, wo welcher Termin stattfindet und wen er betrifft.

Seite passt sich dem jeweiligen Endgerät an

Die Seite ist so gestaltet, dass sie sich automatisch dem jeweiligen Endgerät anpasst und auch auf Smartphones übersichtlich gegliedert erscheint. Bezahlt hat die neue Seite der Förderverein – und damit das überhaupt möglich wurde, kam Reppel dem Verein preislich entgegen. Haas: „Die monatlichen Kosten werden aus dem allgemeinen Schuletat bestritten.“ Jetzt muss sich nur noch die neue Adresse „bismarckschule-servatiusschule.de“ in den Köpfen verankern, dann steht einer Nutzung nichts mehr im Wege.

Gemeinsamkeit wird bereits gelebt

Auch wenn die neue Homepage sicher die auffälligste Veränderung beim Zusammenwachsen der beiden Schulen ist, wird die Gemeinsamkeit an anderen Stellen bereits gelebt. So gibt es gemeinsame Fortbildungen, die nächste nach den Ferien zum Thema Inklusion. An beiden Schulen ist bereits jetzt eine Sonderpädagogin tätig. „Gemeinsame Projekte sind schwierig, weil die Schulen so weit auseinanderliegen, dass wir immer einen Bus buchen müssten“, so Haas. Dass das aber auch schon mal möglich ist, zeigte ein gemeinsames Basketballturnier im vergangenen Jahr.

Gemeinsame Klassenfahrten in Planung

Und in Zukunft sollen auch gemeinsame Klassenfahrten stattfinden. „Bislang ging das noch nicht, weil wir die Termine drei bis vier Jahre im voraus planen. Als wir die Unterkünfte für die Fahrten, die jetzt stattfinden, gebucht haben, war von der Verbundschule noch keine Rede“, so Haas. Der Schulleiter teilt auch mit, dass man derzeit an einem gemeinsamen pädagogischen Konzept arbeite.

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