200 Besucher bei „Singen in den Mai“

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Mit „Schäfers Sonntagslied“ eröffnete der gastgebende MGV Vorth-Grünenbaum den Liederreigen beim Frühlingskonzert in der St.-Josef-Kirche.

Kierspe - Knapp 200 Besucher ließen sich am Sonntag in der St.-Josef-Kirche mit auf eine rund eineinhalbstündige musikalische Reise in den Frühling nehmen. Die Sängervereinigung Vorth-Grünenbaum 1891 veranstaltete wieder sein traditionelles „Singen in den Mai“ – und einmal mehr für den guten Zweck.

Denn nach der Veranstaltung kamen einige Hundert Euro an Spenden zusammen, die jetzt mit in die Renovierung des Kirchen-Innenraumes fließen werden. „Mit dem Besucherzuspruch und dem Spendenaufkommen sind wir sehr zufrieden“, sagte Paul-Wilhelm Kieberger von der gastgebenden Sängervereinigung.

Vier heimische Chöre dabei

Die Vorth-Grünenbaumer waren aber nur einer von vier heimischen Chören, die beim „Singen in den Mai“ dabei waren. Der MGV „Volmequelle“ Scherl sowie der Chor der evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl, beide ebenso wie die Sängervereinigung unter der Leitung von Chordirektor Ingo Reich, und das Vokalensemble „Querbeet“ unter Leitung von Chordirektorin Rosel Neumann traten in der St.-Josef-Kirche ebenfalls auf.

Ein bunter Melodienstrauß

Alle gemeinsam hatten sich vorgenommen, die nun beginnende Frühlingszeit Jahr mit einem bunten Strauß altbekannter und auch neuerer Melodien willkommen zu heißen, die jeweils zuvor von Ingo Reich in humorvoller Weise anmoderiert wurden.

Hinaus in die erwachende Natur

Mit „Schäfers Sonntagslied“ zum Entree führte der gastgebende Chor hinaus in die wieder erwachende Natur und ließ danach auch Frühlingsboten und Wanderer im Lied zu ihrem Recht kommen.

Gospelmusik und klerikales Liedgut

Das Vokalensemble „Querbeet“ unter Leitung von Rosel Neumann trat als vierter Chor auf.

Mit jeweils verdientem Beifall belohnten die Zuhörer die einzelnen Beiträge, so auch den Auftritt des Rönsahler Kirchenchores, der neben modernem klerikalen Liedgut zum Mitsingen und Mitswingen („Lobe den Herrn, sing ihm ein Lied“), auch einen Abstecher in die (zweisprachig gesungene) Gospelmusik wagte.

Variationen der „Launischen Forelle“

Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählten der Auftritt des MGV Scherl, der neben bekannten Chorliedern aus dem deutschen Sprachraum vor allem mit „Down by the riverside“ und „Kumbayah my Lord“ mit einer gekonnten Anleihe an die klassische Gospelmusik aufwartete, wie vor allem der beeindruckende Beitrag von „Querbeet“ mit verschiedenen Variationen auf Franz Schuberts „Launische Forelle“. - cr

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