Ulysse Labate mit dem France Mobil-Programm zu Gast in der Gesamtschule

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33 Kinder groß ist der Französisch-Kurs von Marie-Gilles Lange, der am Dienstag das France Mobil-Programm erlebte und sich zum Gruppenfoto mit der französischen Fahne aufstellte.

Kierspe - „Sie sprechen ja deutsch!“, zeigten sich die Sechstklässler der Gesamtschule überrascht, als Ulysse Labate vom Institut francais kurz vor dem Ende der Unterrichtsstunde auf einmal deutsch sprach. „Ich habe nicht gesagt, dass ich nicht deutsch kann“, meinte Labate mit einem Lächeln.

Zuvor hatte der Lektor, der mit dem France Mobil zur Gesamtschule (GSK) gekommen war – die Fachkonferenz Französisch mit der Vorsitzenden Marie-Gilles Lange hatte ihn eingeladen – , nur französisch gesprochen. „Ihr habt mich doch alle verstanden“, verdeutlichte Labate, dass es nicht nur auf das Sprechen, sondern ebenso auf Mimik und Gesten ankomme. Gleichwohl will das Programm France Mobil des Instituts francais Deutschland, des Deutsch-Französischen Jugendwerks und der Robert-Bosch-Stiftung – unterstützt von der französischen Botschaft in Deutschland und der Renault Deutschland AG – für die Sprache und die Kultur des Nachbarlandes begeistern.

Den Schülern machte auch das Musikspiel in französischer Sprache großen Spaß.

Aus diesem Grund besuchen sogenannte Lektoren Schulen in ganz Deutschland und gestalten mit Spielen, frankophoner Musik, Zeitschriften und Filmen eine etwas andere Unterrichtsstunde. An der Gesamtschule waren es fast 100 Schüler, die Französischunterricht auf die andere Art kennenlernten. Für den Französisch-Kurs des sechsten Jahrgangs von Marie-Gilles Lange sowie auch für die siebte Klasse war der Besuch von Ulysse Labate „ein Bonbon“. Und in den beiden Fünfer-Klassen wollte man dadurch die Kinder motivieren, Französisch als Fremdsprache im nächsten Schuljahr zu wählen.

Deutlich sichtbar war, dass es den Mädchen und Jungen Spaß machte, auf diese besondere Art und Weise mit der anderen Sprache in Kontakt zu kommen – nicht zuletzt auch, weil es Ulysse Labate verstand, die Unterrichtsstunden selbst mit Freude und Spaß zu gestalten. Zum Schluss stand Labate den Schülern noch Rede und Antwort, erzählte ihnen, dass er aus Paris komme. Auf entsprechende Frage meinte er, dass er bei den Terroranschlägen selbst nicht in der französischen Hauptstadt war. Es sei zwar sehr traurig, doch man dürfe sich dadurch nicht einschließen – das Leben gehe weiter.

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