1. come-on.de
  2. Volmetal
  3. Kierspe

Umfangreiches Zahlenwerk verabschiedet

Erstellt:

Von: Detlef Ruthmann

Kommentare

Haushaltsplanberatungen im Ausschuss für Umwelt und Bauen
Im Ausschuss für Umwelt und Bauen stellte Stadtkämmerin Kerstin Steinhaus-Derksen die einzelnen Positionen des Haushaltsplanentwurfs für 2022 dar, die das Gremium betrafen. © Jens Wolf

Der Haushalt für das kommende Jahr sei noch nicht ausgeglichen. Allerdings sei auch noch keine Corona-Isolation vorgenommen worden, erklärte Kämmerin Kerstin Steinhaus-Derksen im Ausschuss für Umwelt und Bauen.

Kierspe - 1,8 Millionen Euro könnte man aus dem Etat herausnehmen, so Steinhaus-Derksen weiter, aber sie wolle eine Corona-Isolation maximal in Höhe des Ausgleichs. Am Ende des kommenden Jahres hätte die Stadt nach derzeitigem Stand Schulden in Höhe von 48,9 Millionen Euro, davon rund 17 Millionen Euro an Kassenkrediten. In den Jahren 2023 und 2024 werden man jedoch mehr Schulden tilgen als neue Kredite aufnehmen, fügte die Kämmerin hinzu. Unumgänglich sei die Erhöhung der Grundsteuer B um 36 Punkte, da im Haushalt der Stadt entsprechende Erträge zugrunde gelegt werden. Zudem sei das Förderprogramm Gute Schule 2020 ausgelaufen.

Kämmerin Steinhaus-Derksen ging anschließend auf die einzelnen Punkte des Etats ein, die den Bereich des Ausschusses betreffen, und die im Großen und Ganzen nur marginale Änderungen gegenüber dem laufen Haushalt aufweisen. Was anschließend Horst Becker (CDU) zur Aussage verleitete, dass es viel zu viel an Punkten für das Gremium sei, während es andere Ausschüsse gebe, die kaum Punkte im Haushalt hätten – an die könnte und sollte man doch etwas abgeben.

Haushaltsplanberatungen im Ausschuss für Umwelt und Bauen
Für die Sanierung des Spielplatzes Im Grund stehen im Haushalt 2022 Mittel bereit. © Crummenerl, Rainer

In ihren weiteren Ausführungen wies Kerstin Steinhaus-Derksen unter anderem darauf hin, dass im Haushalt für das Jahr 2022 Mittel für die Sanierung des Spielplatzes Im Grund – „Der hat es echt nötig!“ – , für den Erwerb eines Radladers (der alte könne noch verkauft werden) und für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED veranschlagt sind. Eine Straße in Rönsahl und vier oder fünf in Kierspe erhalten LED-Beleuchtung, teilte Helmut Heidemann, Leiter des Sachgebiets Tiefbau, mit und ebenso, dass die Umrüstung auf LED in drei Jahren komplett abgeschlossen werde.

Vielleicht gebe es im kommenden Jahr noch ein paar Holzverkäufe, doch dann „hat es ein Ende“ mit den Erträgen, denn „der Wald ist weg“, bedingt durch Dürre und Borkenkäfer, musste die Kämmerin berichten. Letztlich wurde das Zahlenwerk einstimmig vom Ausschuss für Umwelt und Bauen verabschiedet.

Auch interessant

Kommentare