Brexit gefährdet nicht die Städtepartnerschaft

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Neu im Vorstand ist Irmtraud Maurer (Mitte), alle anderen wurden wiedergewählt.

Kierspe - Gemeinsame Besuche von Weihnachtsmärkten in Kierspe und Montigny-le-Bretonneux, Sport- und Musikveranstaltungen in Denton und viele persönliche, über die Jahre gewachsene Freundschaften, – bei der Jahreshauptversammlung des Vereins für Städtepartnerschaften stand die Pflege und Organisation dieser vielfältigen Kontakte zwischen den Städten auf der Tagesordnung.

Die Freude an der Musik verbindet die Mitglieder der beiden Bigbands „Swingin’ Affair“ aus Denton und „Swingsound“ aus Kierspe. Die Bläserklassen der Gesamtschule sind regelmäßig zu Gast beim „Fete l’Europe“, umgekehrt hatte die französische Tanzgruppe „Art Majik“ beim vergangenen Stadtfest einen Auftritt. Durch Vermittlung des Vereins besteht inzwischen ein guter Kontakt zwischen dem TuS Grünenbaum und dem Fußballclub Denton und von bleibendem Wert sind nicht zuletzt die Bäume, die die Bürgermeister von Kierspe und Montigny und ein Vertreter von Denton im Sommer vor dem Rathaus pflanzten. Dabei schlug sich die Sorge, dass der Brexit die Städtepartnerschaft zu Denton gefährden könne, in Karin Makéreels Bericht zu den Aktivitäten des vergangenen Jahres nieder.

Vorläufig kann von Gefährdungen aber keine Rede sein, bereits im Juni wollen neun Vereinsmitglieder nach Denton reisen. Umgekehrt ist das Kiersper Schützenfest für die Gäste aus England und Frankreich ein Highlight. Eine Gruppe aus Montigny hat bereits ihren Besuch angekündigt, aus Denton wird mit einer Zusage ebenfalls fest gerechnet. Für das geplante Vereinsfest gibt es dagegen noch keinen Termin.

Peter Regali konnte von einer guten Kassenlage berichten, die angedachte Beitragserhöhung wurde deshalb vertagt. Sie sei auch deshalb nicht nötig, weil viele Mitglieder freiwillig ihren Jahresbeitrag aufstocken. Eine größere Anschaffung sind neue Trinkbecher für den nächsten Weihnachtsmarkt. Denn trotz Pfand ist der Schwund groß – die Becher sind ein beliebtes Souvenir.

Die turnusgemäßen Vorstandswahlen leitete Beisitzer Georg Seidel in Vertretung von Geschäftsführerin Dorette Vormann-Berg. „Man kann einen Vorstand austauschen, man kann es aber auch lassen“, meinte er. Die Versammlung folgte seinem Wink und ließ es, sämtliche Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Lediglich Beisitzerin Edith Burak schied aus, an ihrer Stelle wählten die Teilnehmer Irmtraud Maurer. Für Edith Burak ist deshalb noch lange nicht Schluss. Sie erhielt umgehend ein neues Amt und rückte bei den Kassenprüfern nach.

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