Sänger trotzen kühlen Temperaturen

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Zum 14. Mal hatte der Männerchor Kierspe zu einem Serenadenabend in den Rathausinnenhof eingeladen.

KIERSPE - Alle zwei Jahre lädt der Kiersper Männerchor seine treuen Fans zu einem Serenadenabend in den Rathausinnenhof ein.

Inzwischen pflegt der Chor diese Tradition seit 26 Jahren und der Zuspruch ist noch immer ungebrochen. Doch in diesem Jahr wurden die Besucher auf eine harte Bewährungsprobe gestellt.

„Wir singen draußen“, beschloss der Vorsitzende Wolfgang Schmidt zusammen mit anderen Chormitgliedern. So wurden Stühle und Tische aus dem Ratssaal noch kurz vor dem Konzert in den Rathausinnenhof getragen.

War es dort am Sonntag anfangs noch von den Temperaturen her an der Grenze von angenehm zu etwas frisch, änderte sich das im Laufe des Nachmittages. 15,5 Grad Celsius maß das Thermometer zum Ende des Serenadenabends. Diese Temperatur ließ viele Besucher vorzeitig den Weg nach Hause einschlagen. Das war schade für die Musiker, denn auch die letzten Programmpunkte des unterhaltsamen Konzertes waren hörenswert.

Als musikalische Gäste hatte der Kiersper Männerchor in diesem Jahr den Valberter Frauenchor „Reine Frauensache“, das „Duo Denkmalschutz“ sowie das Duo „Adi meets Piwi“ eingeladen. Vorab eröffnete der Männerchor den Serenadenabend unter anderem mit dem Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, in der Hoffnung, dass die Sonne über den Wolken in Kürze auch die eigenen Gäste erwärmen würde.

Im Anschluss war Solist Dieter Waldhelm, Sänger des Männerchores, an der Reihe. Schunkellieder von Willy Schneider stimmte er stimmgewaltig an, sang das russische Volkslied „Schneegestöber“ und das Lied „Granada“, eine Hymne an die spanische Stadt.

Dann änderte sich das Programm. Texte wurde auf die einzelnen Tische gelegt, das Publikum war nun eingeladen, mitzusingen. Das „Duo Denkmalschutz“ alias Heinz-Georg Ackermeier und Horst Becker griff zu Gitarre und Mundharmonika und unterhielt das Publikum kurzweilig. Zudem wurde zwischen den Liedbeiträgen mal eine Anekdote, mal ein Witz erzählt. Zunächst gab das Duo Volkslieder zum Besten, später kamen dann Oldies hinzu. Zu ihrem Repertoire zählten beispielsweise „Hoch auf dem gelben Wagen“ und „Rote Lippen soll man küssen“. Als Zugabe wurde „Marina“ gesungen.

Der Valberter Frauenchor „Reine Frauensache“ trat diesmal in einer kleineren Besetzung auf, denn nicht allen Sängerinnen war es möglich gewesen, diesen Termin wahrzunehmen. Mit ihren moderneren Liedern von Depeche Mode, Adel Tawil, Silbermond und Alice Merton erfreuten sie die Besucher.

Dem Frauenchor folgten „Adi meets Piwi“. Mit gefühlvollen Balladen brachten sie eine andere Tonart in das Konzert und sorgten so auch für eine große Bandbreite des musikalischen Nachmittages.

Der Serenadenabend selbst stand unter der Gesamtleitung der Chordirektorin Sofia Wawerla. Am Klavier begleitete Helene Löwen die Sänger und durch das Programm führte, wie immer versiert und unterhaltsam, Josef Goß.

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