Beim Fahrradparcours bleibt nicht alles trocken

Die Klasse 2b und der dritte Jahrgang eröffneten das Fest mit dem Spiellied „Paule Puhmann Paddelboot“.

KIERSPE ▪ Riesige Kinderaugen warteten am Freitagnachmittag darauf, dass die Schulleiterin der Schanhollenschule, Marlene Umlauf, das bunte Fest endlich eröffnete, was sie pünktlich um 15 Uhr im Forum der Einrichtung dann auch tat.

„Bei diesem Sommerwetter, so vielen lustigen Kindern und einem derart engagierten Kollegium kann einem wunderschönen Schulfest ja nichts mehr im Wege stehen“, sagte sie und übergab an die Kinder der Klasse 2b und den dritten Jahrgang. Diese hatten nämlich ein Singspiel vorbereitet: „Paule Puhmann Paddelboot“ stellte darin sein Gefährt zur Verfügung, damit die Kinder um die halbe Welt reisen und andere Kinder etwa aus Spanien, der Türkei und Montenegro mit an Bord und nach Kierspe mitnehmen konnten. Gudrun Barth dirigierte dabei den Chor, Gundi Hornbruch begleitete sie auf der Akustikgitarre.

Doch dann ging es endlich los – in einigen Klassenräumen, hauptsächlich aber auf dem Außengelände der Schule gab es einiges zu entdecken. So hatte etwa der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr zwei Blauröcke mit einem Einsatzfahrzeug geschickt, die einen Lüfter aufgebaut hatten. Die Kinder konnten hier am eigenen Leib spüren, wie viel Kraft diese Gerät hat.

Beim Bobbycarrennen galt es, zu einem Wassereimer zu fahren, dort einen Becher zu füllen und diesen zurück zu einem Litermaß zu bringen. Wer diesen zuerst bis zu einer Markierung aufgefüllt hatte, gewann den kleinen Wettkampf.

Ebenfalls um Schnelligkeit ging es bei der Verkleidungsstaffel: Auf „Los“ zogen sich die Teilnehmer ein buntes Kostüm Stück für Stück über und rannten dann gegeneinander um die Wette. Einen Fahrradparcours gab es ebenfalls. Auf dem Zweirad mussten die Kinder etwa durch einen Slalom und über eine Wippe fahren, außerdem galt es, an einem Tisch einen Wasserbecher während der Fahrt in die Hand zu nehmen und an einem anderen Tisch wieder abzustellen. Hier blieb natürlich nicht jede Hose trocken – da die Sonne schien, war dies aber nicht weiter schlimm. Die Betreuungsgruppe „Burg Hollenstein“ bot außerdem einen Kletterparcours an. Ferienlagerfeeling gab es zudem beim Stockbrotbacken. Ganz agile Kinder konnten sich auch noch an einem großen Trampolin austoben.

Für die Eltern hatte der Förderverein im Foyer der Schule gesorgt: Mütter und Väter verkauften hier zu günstigen Preisen, die dem Förderverein zugute kommen, Kuchen, Muffins und andere Leckereien. Andrea Haase und Heike Siepermann berieten noch einmal zum „Powercamp“, bei dem Kinder alles rund um Bewegung und gesunde Ernährung lernen sollen. Interessierte Eltern konnten sich zudem das Gebäude zeigen lassen und bekamen Infos zum Schulprogramm. ▪ isas

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