Schanhollenschule bietet jetzt Betreuung bis 16 Uhr und in den Ferien

Bedarf gedeckt: Dritte OGS für Kierspe kommt

Die Schanhollenschule ist die dritte Grundschule in Kierspe, die auch eine Offene Ganztagsschule ist und Mädchen und Jungen bis 16 Uhr sowie in den Ferien betreut. Zur offiziellen Eröffnung der OGS trafen sich OGS-Leiterin Kirsten Brünjes, Felix Bergmann, pädagogischer Fachberater von der DRK-Kinderwelt, Bürgermeister Olaf Stelse, Konrektor Arne Freiberg und Schulleiter Thomas Block (von links).
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Die Schanhollenschule ist die dritte Grundschule in Kierspe, die auch eine Offene Ganztagsschule ist und Mädchen und Jungen bis 16 Uhr sowie in den Ferien betreut. Zur offiziellen Eröffnung der OGS trafen sich OGS-Leiterin Kirsten Brünjes, Felix Bergmann, pädagogischer Fachberater von der DRK-Kinderwelt, Bürgermeister Olaf Stelse, Konrektor Arne Freiberg und Schulleiter Thomas Block (von links).

„Es ist auch ein Vorgriff auf 2026“, sagte Bürgermeister Olaf Stelse und meinte damit den Rechtsanspruch für – zuerst einmal – alle Erstklässler einer Grundschule auf eine Betreuung durch die OGS (Offene Ganztagsschule). Denn nach der Pestalozzi- und der Bismarckschule gibt es nun auch in der Schanhollenschule eine OGS, also eine Betreuung der Kinder bis 16 Uhr sowie ebenfalls solch ein Angebot in den Ferien.

Kierspe - Zwar gehört die Schanhollenschule zum Verbund mit der Pestalozzischule, doch das Schulhaus, das in der Grundschule am Haunerbusch Träger der Offenen Ganztagsschule ist, habe abgewinkt. Denn angesichts von 70 Kindern in der dortigen OGS, so Schulleiter Thomas Block, war das Schulhaus nicht in der Lage, die Trägerschaft in der Schanhollenschule zu übernehmen.

Aus diesem Grund hatte sich der Trägerverein der Grundschule an der Otto-Ruhe-Straße – in dem über viele Jahre Monika Baukloh, Manuela Freiberg und Britta Kunkel mit großem Engagement aktiv waren – an die Stadt gewand. Und die fand mit der DRK Kinderwelt einen neuen Partner als Träger für die neu eingerichtete OGS. Zuvor hatte es an der Schanhollenschule die Betreuungsangebote „Von 8 bis 1“ sowie „13+“ gegeben.

Konrektor Arne Freiberg erinnerte daran, dass es am Anfang Probleme gab, genug Schüler für die Angebote zusammenzubekommen. Doch mittlerweile sei die Nachfrage, der Bedarf so groß geworden, dass die Arbeit von Ehrenamtlichen – der Förderkreis hatte die Trägerschaft über die Betreuungsangebote übernommen – nicht mehr zu leisten war. So dankte Freiberg nicht nur den Mitgliedern des Förderkreises, sondern freute sich, mit der DRK Kinderwelt einen neuen Träger und mit Kirsten Brünjes eine neue Leiterin gefunden zu haben. Zudem werde eine OGS durch das Land gefördert, das gleichzeitig auch Familien unterstützt, die sich eine Ganztagsbetreuung nicht leisten können.

Daher gibt es seit Beginn des laufenden Schuljahres nicht nur eine BGS (Betreuung bis 13.10 Uhr), sondern auch eine OGS, die eine Betreuung der Kinder in den Ferien einschließt. Die Übernahme der Trägerschaft durch die DRK Kinderwelt hat auch den Vorteil, dass gegebenenfalls ein Tausch des Betreuungspersonals möglich ist. Denn, wie Felix Bergmann, pädagogischer Fachberater, und Kirsten Brünjes erklärten, ist die DRK Kinderwelt auch Träger der OGS Bismarckschule.

An der Schanhollenschule werden 27 Kinder bis 13.10 Uhr betreut, 26 nehmen an der OGS teil. In der Pestalozzischule stehen rund 70 Kinder in der Betreuung, an der Bismarckschule mehr als 50. In diesem Zusammenhang wurde natürlich auch erneut darauf hingewiesen, dass an allen Grundschulen Raumkapazitäten fehlen, die Betreuung an der Grenze ist. Zumindest gibt es an der Schanhollenschule nicht das Problem, für eine Küche, einen Speisenraum und eine Küchenkraft zu sorgen. Denn die Mädchen und Jungen gehen mittags in die Mensa der Gesamtschule, um zu essen.

Das habe sogar noch den Vorteil, dass die Kinder die weiterführende Schule ein wenig kennenlernen können, meinte Arne Freiberg. „Der Bedarf ist da, der Schritt ist richtig“, waren sich der Bürgermeister und die beiden Schulleiter einig, in der Schanhollenschule eine Offene Ganztagsschule eingerichtet zu haben – wozu letztlich auch Britta Kunkel, Geschäftsführerin des Förderkreises, beigetragen hatte.

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