Bautätigkeit in Grünewald

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Die Arbeiter der Baufirma Mees sind derzeit damit beschäftigt die Fundamente für die Werkshalle der Firma Heinz Nadolski anzulegen.

Kierspe - Im interkommunalen Gewerbegebiet Grünewald laufen seit rund zwei Wochen die Arbeiten für die Ansiedlung der Heinz Nadolski GmbH, die derzeit ihren Firmensitz noch in Wipperfürth hat.

Aktuell sind die Arbeiter der Baufirma Mees aus Lennestadt auf dem gut 2500 Quadratmeter großen Grundstück damit beschäftigt, die Fundamente für die Werks-halle, die in Stahlbauweise erbaut werden wird, zu erstellen. Dabei drängt die Zeit, denn geplant ist, die Bauteile für die Halle bereits in der 33. Kalenderwoche Mitte August anzuliefern. Die Halle mit einer Produktionsfläche von mehr als 700 Quadratmetern soll in knapp zwei Wochen aufgestellt werden. Anschließend geht es an den Innenausbau sowie an die Errichtung eines etwa 200 Quadratmeter großen Anbaus, in dem die Büroräume untergebracht werden soll.

Umzug wohl noch in diesem Jahr

„Wir sind sehr zuversichtlich noch in diesem Jahr aus Wipperfürth nach Grünewald umziehen zu können“, sagte ein Mitarbeiter der Firma auf Anfrage unserer Zeitung.

Bearbeitung von Schmiedeteilen

Die Heinz Nadolski GmbH bearbeitet mit sieben Beschäftigten spezielle Schmiedeteile, sogenannte Präzionsdreh- und Frästeile, die unter anderem für Kältearmaturen, im Landmaschinenbau und in der Automobilindustrie benötigt werden. In das interkommunale Gewerbegebiet zieht die Firma jetzt aus Expansionsgründen um. Diese ist auf dem jetzigen Firmengelände in Wipperfürth bei einer Grundstücksgröße von nur etwa 1500 Quadratmetern nicht mehr möglich.

Bodenaushub bleibt im Gewerbegebiet

Der Bodenaushub aus der Baugrube wurde nur wenige Meter weiter wieder abgekippt, um dort das Bodenniveau anzugleichen.

Die viele Tonnen Bodenaushub aus der Baugrube für die Nadolski-Werkshalle blieben übrigens direkt im Gewerbegebiet. Auf dem noch freien Grundstück gegenüber dem Presse-Vertrieb Meinerzhagen wurde das Material genutzt, um dort das Bodenniveau ein Stück weit auszugleichen. Dies sei aber kein Indiz dafür, dass genau diese Fläche in Kürze an einen Interessenten verkauft werden könnte, sagte Olaf Stelse, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft interkommunales Gewerbegebiet Grünewald, auf MZ-Anfrage. „Gute Gespräche“ mit mehreren Firmen über einen Umzug nach Grünewald liefen aber weiterhin. „Einen Abschluss gibt es allerdings noch nicht. Wir hoffen darauf jedoch in Kürze, denn es bleibt unser Ziel, dass es schnell zu weiteren Ansiedlungen kommt“, sagte Stelse.

Noch 90 000 Quadratmeter

frei Neben der Heinz Nadolski GmbH und dem Presse-Vertrieb Meinerzhagen ist mit dem PS Umweltdienst derzeit noch ein drittes Unternehmen in Grünewald beheimatet. Insgesamt stehen dort aber immer noch rund 90 000 Quadratmeter an Gewerbeflächen zur Verfügung.

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