Weitere Park-&-Ride-Plätze entstehen am ZOB

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In Verlängerung des Busbahnhofs sollen ab Montag 35 weitere Park-&-Ride-Plätze entstehen. Die Stadtverwaltung hatte bereits 2012 die ersten 16 Parkgelegenheiten bauen lassen.

Kierspe - Die Arbeiten zur Aufwertung der ehemaligen Brachfläche am Bahnhof als Knotenpunkt für Bus-, Bahn- und Radverkehr werden fortgesetzt, teilte die Stadt Kierspe am Donnerstag mit.

Ab kommenden Montag sollen dort weitere 35 sogenannte Park-&-Ride-Plätze entstehen. Bereits 2012 entstanden am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) 16 solcher Plätze und zwei Behindertenparkplätze. Die Erweiterung der Anlage wird nun in Verlängerung des Busbahnhofs parallel zu den Gleisen errichtet, jeweils links und rechts der Parkplatzzufahrt, heißt es seitens der Stadtverwaltung. 

Die Planung der Verantwortlichen: Die P&R-Plätze sollen durch einen Gehweg mit dem Bahn- und dem Bussteig verbunden werden. Es sollen große Bäume gepflanzt werden, die genügend Schatten spenden. Ein Grünstreifen soll die Parkplätze von den Bahnanlagen trennen. Laternen des gleichen Typs wie am Busbahnhof sollen für eine sichere Ausleuchtung der Anlage sorgen. Die Stadt wird nach eigenen Angaben bei den Errichtungskosten sogar Kosten einsparen, teilen die Planer mit. Das Ausschreibungsergebnis sei günstiger als erwartet ausgefallen. Die Kosten lägen bei 256 683,89 Euro, die Höhe der Förderungsquote durch den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe bei 90 Prozent. Somit trage die Stadt einen Eigenanteil von „nur“ 25 668,39 Euro. 

Parallel zu den Gleisen, jeweils links und rechts der Parkplatzzufahrt, sollen die Stellflächen entstehen.

Rückblick: Ein erster Beschlussvorschlag zur Erschließung der Brachfläche lag den Mitgliedern des Ausschuss der Stadt Kierspe für Bauen und Wohnen schon am 11. November 2015 zur Beratung vor. Bereits drei Jahre zuvor wurde der ZOB fertiggestellt, im Herbst 2014 wurde der Vorplatz des Bahnhofs überdacht. 

Damals wurden zwei denkbare Ausbauvarianten vorgestellt. Variante 1 sah zu den bereits bestehenden 45 weitere Parkplätze vor, Variante 2 nur 35. Nach der damaligen Rechnung der Verwaltung hätte die erste Variante rund 420 000 und die zweite rund 340 000 Euro gekostet. Die heutige Kostenaufstellung liegt deutlich darunter. 

Verwaltung favorisiert zweite Variante 

Die Verwaltung wies damals daraufhin, dass der zweite Vorschlag dem angenommen Bedarf entspreche und man auch deshalb diesen Entwurf favorisiere, da so die durch den Förderungsträger geforderte Auslastung der neuen Anlage von 80 Prozent leichter nachgewiesen werden könne. 

Der Förderantrag wurde nach Verwaltungsangaben Anfang 2016 eingereicht, die Errichtung der Parkplätze ist in diesem Jahr einer von wenigen verbleibenden Schritten zur Fertigstellung der Gesamtmaßnahme.

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