Neubau eines Kindergartens und einer Anlage für seniorengerechtes Wohnen

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Unterhalb des neuen Feuerwehr-Gerätehauses soll ein Kindergarten für sechs Gruppen entstehen.

Kierspe - Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis die ersten Senioren in ihre neuen Wohnungen oder Zimmer in der Einrichtung an der Montigny-Allee ziehen können. Und auch, bis Kinder durch eine neue Kindertagesstätte toben dürfen, geht noch einige Zeit ins Land.

„Nachdem der Investor in die Werbung gegangen ist, zeigt sich sehr großes Interesse bei Senioren. Da wird deutlich, dass für solche Wohnungen in Kierspe Bedarf besteht“, erzählt der Olper Architekt Axel Stracke auf Nachfrage der Meinerzhagener Zeitung.

Im Auftrag der eigens für Bautätigkeiten in Kierspe gegründeten Firma LMD-Kierspe GmbH plant Stracke eine Anlage für seniorengerechtes Wohnen in Kierspe. Und gerne würde das Unternehmen mit dem Bau beginnen, allerdings liegt immer noch keine Baugenehmigung vor. Stracke: „Wir warten. Nach unseren Informationen ist das Vorhaben durch alle Gremien gegangen. Wir haben aber noch nichts vorliegen.“ Wenn die Genehmigung vorliegt, soll nach seinen Angaben auch möglichst schnell mit dem Bau begonnen werden.

Insgesamt sollen auf dem Gelände, das unmittelbar an die Seniorenresidenz angrenzt, „Kleinwohnungen“ auf zwei Etagen entstehen. Nach Angaben des Architekten sollen dort später 850 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche zur Verfügung stehen.

Nach den jetzigen Planungen sollen die Bewohner Leistungen hinzubuchen können. Möglich seien eine ambulante Pflege, aber auch ein Einkaufsservice oder andere Haushaltsdienstleistungen

Direkt anschließend an die Seniorenresidenz sollen die neuen Wohnungen entstehen.


Gerne beginnen würde die Gesellschaft auch mit dem Bau einer Kindertagesstätte für sechs Gruppen auf einem Gelände an der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße, unweit des neuen Feuerwehr-Gerätehauses. Für dieses Vorhaben wurde der Bauantrag allerdings später eingereicht – und liegt ebenfalls noch nicht vor.

Beziehen soll das Gebäude auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Grundstück die Awo, die den Neubau als Mieter nutzen möchte. Die Arbeiterwohlfahrt ist bereits seit zehn Jahren auf der Suche nach einem neuen Standort, um die Platzprobleme, die in der Tagesstätte Liederwiese an der Straße Haunerbusch bestehen, hinter sich lassen zu können.

Grundsätzlich plant der Investor aus dem Kreis Olpe auch bei diesem Objekt noch einen Baubeginn in diesem Jahr.

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