Viel Arbeit in großer Höhe

Turm der Servatiuskirche wird saniert

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Ein hohes Maß an handwerklichem Geschick legten noch in dieser Woche die mit der Sanierung des schadhaften Turmes der Servatiuskirche befassten Zimmerleute Robin und Eberhard Feldhaus bei der an Ort und Stelle erfolgten Anfertigung der neuen Kirchturmstiele an den Tag.

Rönsahl – Dem Betrachter bietet sich in Rönsahl derzeit ein ungewohntes Bild. Der Turm der Servatiuskirche wird saniert und ist deshalb eingerüstet. 

Seit mehreren Wochen nämlich, genauer gesagt, seit Ende März, ist der Turm der Servatiuskirche von allen Seiten mit einem Baugerüst umgeben. Die Einrüstung des Turmes durch eine Spezialfirma war erforderlich geworden, weil bei einer routinemäßig vorgenommenen Inspektion festgestellt worden war, dass der Zahn der Zeit Teilen des Kirchturms im Laufe der Jahre zugesetzt hatte, und zwar dergestalt, dass sich eine Sanierung als unumgänglich erwiesen hatte, um noch größeren Schaden zu vermeiden.

Schieferplatten hatten sich gelöst

So hatten sich am Kirchturm etliche Schieferplatten gelöst oder fehlten mittlerweile bereits ganz, auch blieben die Blechverkleidungen an der so genannten Laterne nicht vom Sturm verschont. Zudem waren der Aufbau der Laterne und der hölzerne Dachstuhl der Turmspitze durch das Eindringen von Wasser in einer Weise in Mitleidenschaft gezogen worden, dass entsprechende Sanierungsarbeiten als unaufschiebbar erachtet und danach umgehend in Angriff genommen wurden.

Spezialisierter Handwerksbetrieb

Demzufolge war ein auf derlei Arbeiten an unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden spezialisierter Handwerksbetrieb aus Breckerfeld mit der Sanierung des schadhaften Gebälks in der Turmspitze befasst. Man hatte festgestellt, dass von den Witterungseinflüssen mehrere der insgesamt acht aus ehedem massiven Fichtenholzbalken in unterschiedlicher Länge bestehenden sogenannten Kirchturmstiele betroffen waren.

Schadhafte Teile entfernt

Deren schadhafte Teile wurden in den vergangenen Wochen Zug um Zug entfernt und dann maßgerecht und originalgetreu ersetzt. Des Weiteren wurden auch die zum großen Teil defekten Schieferplatten am Kirchturm ersetzt. Bei dieser Gelegenheit konnte auch das metallene Kreuz an Kirchturmspitze nebst Wetterhahn und Kugel sowie die kupferne Verkleidung der Turmspitze „generalüberholt“ beziehungsweise zum Teil erneuert werden, so dass zumindest der obere Teil des Kirchturms nun wieder rundum „wetterfest“ ist und in neuem Glanz erstrahlt.

Knappe finanzielle Mittel

Somit steht der Abschluss der zum jetzigen Zeitpunkt möglichen Reparaturarbeiten nun kurz bevor. Allerdings ging der Wunsch, bei dieser Gelegenheit auch die dringend gebotene Ausbesserung des losen Putzes und die Beseitigung von Rissen an der Turmwand wie gleichermaßen eines neuen Anstrichs von Turm oder besser noch des gesamten Kirchenschiffes, aus finanziellen Gründen leider nicht in Erfüllung. Durch die jetzt vorgenommenen Arbeiten am Turm sind die finanziellen Möglichkeiten der Evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl als der kleinsten Gemeinde im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg nämlich erschöpft, und die durchgeführten Arbeiten waren, wie es dazu heißt, nur dank der Gewährung eines größeren Kredits seitens des Kirchenkreises in der erforderlichen Weise überhaupt möglich.

Unterstützung nötig

Die Gesamtsanierung des viele Jahrhunderte alten Turmes der denkmalgeschützten Servatiuskirche bleibt jedoch nach wie vor eine vordringliche Aufgabe für die Gemeinde, die aus diesem Grunde für jedwede Unterstützung dankbar ist. Steuerlich absetzbare Geldspenden sind unter dem Stichwort „Sanierung Servatiuskirche“ auf das Konto DE 12 458516650007001712 der Evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl bei der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen deshalb hoch willkommen und werden dankbar entgegengenommen.

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