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Bauarbeiten kappen Verbindung ins Rheinland

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Von: Rainer Crummenerl

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Baumaßnahme kappt Rönsahler Fußweg ins Rheinland
Nach wenigen Metern endet jetzt der seit Jahrzehnten genutzte Fuß- und Radweg als durchgehende Verbindung entlang der Bundesstraße zwischen Ohl und Rönsahl. © Crummenerl, Rainer

Der Ärger ist groß: Viele Rönsahler, die gerne zu Fuß nach Ohl gehen, bemängeln den derzeitigen Zustand der Anbindung ins Rheinland. Hintergrund sind die Straßenbauarbeiten infolge des neuen Gewerbegebiets Meienborn im Bereich der B 237 in Höhe der Ortslage Rönsahl-Neuenhaus und die Anbindung der Zubringerstraßen nach Meienborn und zum Feldhof.

Rönsahl - Anlass zur Kritik liefert vor allem die Tatsache, dass die seit Jahr und Tag bestehende durchgehende fußläufige Verbindung zwischen Rönsahl und Ohl in Form eines asphaltierten und als Gehweg genutzten gut zwei Meter breiten Streifens entlang der Hauptstraße seit Beginn der Straßenbaumaßnahmen nun nicht mehr in der bisherigen Weise zur Verfügung steht.

Der Grund dafür liegt in der Anbringung eines Linksabbieger-Streifens von der Bundesstraße ins Gewerbegebiet Meienborn und im damit im Zusammenhang stehenden vermehrten Platzbedarfs. Ein großes Stück des bisherigen befestigten Gehwegs fiel den Straßenbaumaßnahmen zum Opfer und kann seitdem weder von Fußgängern noch von Radfahrern genutzt werden, weil der noch verbliebene Platz zwischen Bundesstraße und den angrenzenden Privatgrundstücken zu gering für einen Gehweg ist und eine verkehrstechnische Nutzung aus diesem Grunde nicht zulässt.

Baumaßnahme kappt Rönsahler Fußweg ins Rheinland
„Wie aus der Zeit gefallen“ wirkt mittlerweile dieses Straßenschild an der B 237 in Rönsahl, das Fußgänger zur Benutzung des befestigten Gehwegs einlädt. © Crummenerl, Rainer

Wenig tröstlich für die betroffenen Verkehrsteilnehmer ist dabei die Tatsache, dass die neu angebundenen Straßenteile auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit einem Gehweg versehen wurden. Denn: Fußgänger und Radfahrer, die wie bisher entlang der Hauptstraße von Ohl nach Rönsahl oder umgekehrt unterwegs sind, müssen die Bundesstraße jeweils zweimal überqueren, einmal im Bereich Neuenhaus (mit Querungshilfe) und dann nochmals wenige Meter weiter etwa in Höhe des Grenzsteins – und diesmal ohne Querungshilfe. Ein Zustand, an den sich die Rönsahler wohl gewöhnen sollten.

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