Gehweg erhöht Sicherheit für Fußgänger und Schüler

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Lange wurde darum gerungen: Endlich bekommt auch der vordere Teil der Dr. Deisting-Straße einen Gehweg, so dass sich dort die Sicherheit für Fußgänger verbessert. Über die seit Anfang voriger Woche laufenden Bauarbeiten informiert Tiefbauamtsleiter Karsten Seil.

KIERSPE ▪ Die Bauarbeiten laufen bereits seit Anfang der vergangenen Woche auf Hochtouren: Im vorderen Teil der Dr. Deisting-Straße wird ein Gehweg angelegt, der die stark frequentierte Engstelle für Fußgänger und ganz besonders die zahlreichen Schüler endlich weniger gefährlich machen soll.

Es handelt sich um Kinder und Jugendliche, die diesen Bereich entweder auf ihrem Weg zur Bismarckschule, zur Gesamtschule oder zu einer der Bushaltestellen, falls sie beispielsweise eine berufsbildende Schule in einem anderen Ort besuchen, passieren müssen.

Schon lange sei der Stadt das Problem bekannt gewesen, berichtet Tiefbauamtsleiter Karsten Seil, und auch im politischen Raum sei immer wieder darüber diskutiert worden, wenn es um die Schulwegsicherung ging. Aber eine Lösung scheiterte, an den begrenzten Platzverhältnissen. So müssen auch Schulbusse in die Dr. Deisting-Straße einbiegen können, was eine Fahrbahnbreite von 3,50 Meter unerlässlich macht. Daher war der Gehweg immer nur wenige Zentimeter breit gewesen.

Früher befanden sich an beiden Seiten zudem Mauern. Aber seit die Sessinghaus-Villa immer mehr verfällt und die das Grundstück umgebende Mauer vor ein paar Jahren aufgrund mangelnder Standsicherheit abgerissen werden musste, war die Idee entstanden, dass die Stadt einen Grundstücksstreifen dazuerwerben könnte. Zunächst hatte jedoch seitens des Eigentümers keine Verkaufsbereitschaft bestanden. Im vergangenen Jahr war der Plan aber dann doch gelungen und die Maßnahme, die mit 25 000 bis 30000 Euro veranschlagt ist, fand Aufnahme in den Haushaltsplan 2012.

Beauftragt ist mit den Arbeiten die Tiefbaufirma Kriesten, die sie bis zum Ferienende in zwei Wochen abschließen will. „Wir legen auf 40 bis 50 Metern einseitig einen 1,50 Meter breiten gepflasterten Gehweg an, der durch ein Hochbord von der Fahrbahn abgetrennt ist“, erklärt Karsten Seil. So werde durch eine klarere Trennung und mehr Übersichtlichkeit ein deutlich höheres Maß an Sicherheit für die Fußgänger erreicht. Später schwenkt der neue Gehweg auf den bislang schon vorhandenen, der dort dann auch ausreichend breit ist.

Der Einmündungsbereich auf die Friedrich-Ebert-Straße wird in dem Zuge gleich mitgemacht. Zum Schluss ist noch ein vier Zentimeter starke Deckenüberzug Asphalt vorgesehen, so dass die Straße in einen optimalen Zustand gebracht wird.

Während der Bauarbeiten gibt es eine geänderte Verkehrsführung, denn der Bereich musste komplett gesperrt werden. So fließt der Verkehr in das Wohngebiet nun vom Büscherweg aus über den Richelnkamp und den hinteren Teil der Dr. Deisting-Straße in den Margarethenweg und dann zurück auf den Büscherweg. Dazu wurde die Einbahnregelug auf dem Richelnkamp für diese Zeit umgekehrt. Die Anwohner wurden rechtzeitig informiert.

Rolf Haase

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