Sportfest und dann auch noch Hausaufgabenfrei

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Erst gab es von den Kinder ein trauriges „Ohh“, weil das Sportfest vorbei war, dann lauten Jubel, als Schulsportleiter Alexander Schöbel das Hausaufgabenfrei verkündete.

Kierspe - „Das gab es schon vor meiner Zeit an dieser Schule“, sagte Alexander Schöbel, Schulsportleiter der Bismarck-Grundschule, der gestern mit den Klassenlehrerinnen Maike Schepelmann und Katrin Stroh in der Turnhalle alle Hände voll zu tun hatte. Denn es stand für die 51 Kinder des zweiten Jahrgangs das Sportfest auf dem Unterrichtsplan.

Unterstützt wurden die Lehrer dabei von zahlreichen Eltern: „Ohne die geht es nicht“, freute sich Schöbel über die freiwillige Hilfe. Schließlich galt es insgesamt zehn Stationen mit Helfern zu besetzen: Balancieren am Reck, am Barren und auf einer Wippe, Mutsprung von der Leiterwand, Hockwende über den Kasten, Schwingen an den Seilen, Trampolinsprung (über einen Kasten), Basketballwurf, Rollen über eine dicke Matte und Klettern /Rutschen über eine Bank hießen die Stationen, an denen sich die Mädchen und Jungen nach den Ausführen einen Smiley abholten.

Am Ende des Sportfestes - die beiden Klassen waren nacheinander an der Reihe - sollten die Smileys noch eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen. Denn als Alexander Schöbel die Kinder in einem Sitzkreis zusammenkommen ließ, gab es zwar erst ein trauriges „Ohh“ von allen - weil das Fest schon vorbei war. Doch als der Sportlehrer verkündete, dass es für zehn Smileys einmal Hausaufgabenfrei, gab es einen lauten Jubel in der Turnhalle.

Es würden zwar Schwerpunkte abgefragt wie das Balancieren, Ballwerfen und auch Rutschen, die Kinder sollen körperlich beziehungsweise motorisch gefordert werden. Doch es soll in erster Linie natürlich Spaß machen und motivieren, erklärte der Schulsportleiter der Bismarck-Grundschule. Dass die Grundschüler mit Freude bei der Sache waren konnte man an der guten Stimmung in der Halle ablesen - und mit dem Hausaufgabenfrei gab es zum Schluss noch sozusagen den letzten Kick.

Ähnlich dürfte es in etwa vier Wochen in den Turnhalle der Bismarck-Grundschule aussehen beziehungsweise zugehen, wenn die Mädchen und Jungen des ersten Jahrgangs und die künftigen Lernanfänger aus den Kindergärten an der Reihe sind, um ihr Sportfest zu feiern.

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