Drei Erlen widerrechtlich gefällt

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Eine Reihe von Bäumen musste jetzt per Satzungsänderung aus dem Baumschutz entlassen werden, da sie gefällt wurden.

Kierspe - Zweimal im Jahr tagt die Baumgruppe, erklärte Oliver Knuf, Leiter des Sachgebiets Ordnung und Umwelt, am Dienstag in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Bauen. Dabei gehe es jeweils darum, das Baumkataster zu pflegen, also schützenwerte Bäume neu aufzunehmen oder herauszunehmen.

Das wiederum schlägt sich jeweils in Änderungen der Baumschutzsatzung nieder. Diesmal galt es lediglich, eine Reihe von Bäumen aus dem Kataster zu entlassen: Ein Ahorn auf dem Grundstück Bordinghausen 3, eine Hainbuche in Felderhof 1 und ein weiterer Ahorn an der Friedrich-Ebert-Straße 301 seien so krank gewesen, dass sie bereits gefällt wurden.

Dies hätten jeweils Gutachter bescheinigt, erläuterte Oliver Knuf den Ausschussmitgliedern. Gleiches galt für eine Linde in Rönsahl Vor dem Isern 4 – auch dort war der Baum nicht mehr zu retten gewesen. Dagegen seien auf dem Grundstück Hüttenberg 5 drei Erlen gefällt worden, die zu den geschützten Bäumen gehören – widerrechtlich, wie der Sachgebietsleiter betonte.

Es habe nicht mehr festgestellt werden können, wer das Fällen veranlasst habe. Da die Bäume weg sind, müssen sie auch im Kataster gestrichen werden. Dies ist in der Änderung der Baumschutzsatzung, der einstimmig zugestimmt wurde, aufgenommen worden.

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