Bäääm-Festival auf Gut Haarbecke

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Die Premiere des „Bäääm-Festivals“ auf Gut Haarbecke im vergangenen Jahr kam bei vielen Heavy-Metal-Fans richtig gut an.

Rönsahl - Das Wacken Open Air läuft seit Mittwoch. Bis Sonntag werden in der schleswig-holsteinischen Gemeinde bis zu 75 000 Heavy-Metal-Fans erwartet. Wem der Weg dorthin zu weit ist, muss auf die harten Klänge und donnernden Bässe aber dennoch nicht verzichten.

Ab Freitag findet auf Gut Haarbecke nämlich zum zweiten Mal das „Bäääm-Festival“ statt. Und das Veranstalterteam um Volker Raabe findet durchaus, dass es „Bäääm“ bereits mit einem der weltweit bekanntesten Metal-Festivals im hohen Norden aufnehmen kann. „Ein familiäres Miteinander, fanfreundliche Preise, freies Parken und Campen sowie eine idyllische und praktische Location sind neben dem Line-Up die Hauptgründe dafür, Wacken einfach sausen zu lassen und stattdessen nach Haarbecke zur reisen“, kündigen sie selbstbewusst an.

18 teils international besetzte Bands

Spielen werden dort am Freitag und am Samstag insgesamt 18 teils international besetzte Bands mit Metallern aus Deutschland, Polen, Griechenland, der Ukraine, Italien und sogar den USA.

Raabe stolz auf Freitag-Headliner

Besonders stolz ist Veranstalter Volker Raabe auf den Freitag-Headliner „Refuge“. Denn der frühere „Rage“-Sänger und -Bassist Peavy Wagner hat sich unter dem Bandnamen „Refuge“ wieder mit seinen Ex-Kollegen Manni Schmidt (Gitarrist) und Christos Efthimiadis (Schlagzeuger) zusammengetan.

1200 Fans beim Geheimkonzert

Insgesamt 18 Bands werden am Freitag und Samstag in Haarbecke auf der Bühne stehen und wollen die Menge auch in diesem Jahr wieder zum Toben bringen.

Begonnen hatte „Refuge“ als Spaßprojekt, nachdem sich die drei Musiker nach längerer Kontaktpause entschlossen, der alten Zeiten zu Liebe unter dem Namen „Tres Hombres“ ein Geheimkonzert in ihrer Heimatstadt Herne zu geben. Obwohl das Konzert nicht beworben wurde, kamen durch Mund-zu-Mund-Propaganda Mitte August des vergangenen Jahres 1200 Fans.

Outfits in Kunstblut getränkt

„Jetzt haben sich die drei entschlossen unter dem Namen „Refuge“ weitere Festivalsshows zu spielen. Und wir sind eines der Festivals, auf dem die Fans in den Genuss kommen diese Show zu sehen“, sagt Raabe erfreut. Sehen lassen könne sich laut Raabe auch das Programm am Samstagabend. „Dann stehen neben den ,Grailknights’ aus Deutschland, die für ihre theatralischen Liveshows berühmt sind, auch ,Debauchery’ auf Gut Haarbecke auf der Bühne“, kündigt der Organisator an. Die Band spielte bereits auf fast allen namhaften Festivals und trat selbst in Russland und China schon auf. Typisch für ihre Live-Shows sind die in Kunstblut getränkten Outfits.

Vorverkaufszahlen besser als im Vorjahr

Der Ticketvorverkauf ist mittlerweile abgeschlossen. Die Vorverkaufszahlen überstiegen in diesem Jahr die des Premierenfestivals aus 2014, erklärte Raabe, ohne konkreter werden zu wollen.

Das Programm

Freitag: 15 Uhr: Masters of Disguise, 16.05 Uhr: Contradiction, 17.10 Uhr: Tri State Corner, 18.15 Uhr: Macbeth, 19.35 Uhr: Darkness, 20.55 Uhr: Nitrogods, 22.25 Uhr: Refuge, 0.25 Uhr: Afershow-Party.

Samstag: 11 Uhr: Desperation, 12.05 Uhr: Salem, 13.10 Uhr: Asgard, 14.20 Uhr: Lonewolf, 15.40 Uhr: Wizard, 17 Uhr: Jutta Weinhold, 18.20 Uhr: Necronomicon, 19.40 Uhr: Grailknights, 21 Uhr: Mystic Prophecy, 22.30 Uhr: Debauchery, 0 Uhr: Death Dealer, anschließend Aftershow-Party.

Für kurzentschlossene Metal-Fans wird es eine Tageskasse geben. Ein Kombiticket für beide Tage kostet 49 Euro, der Eintritt nur für den Freitag beträgt 23 Euro, die Samstagskarte ist sieben Euro teurer. „Der Wetterdienst kündigt an, dass es trocken bleiben soll. Beste Voraussetzungen für ein gelungenes Festival“, hofft Raabe auf viele Besucher.

"Masters of Disguise" eröffnen Festival

Das „Bäääm-Festival“ eröffnen wird am Freitag um 15 Uhr die Band „Masters of Disguise“. Das Bühnenprogramm läuft dann bis etwa 0.30 Uhr, ehe es mit der Aftershow-Party weitergeht. „Refuge“ soll dabei ab 22.25 Uhr auftreten. Der zweite Tag beginnt musikalisch ab 11 Uhr mit „Desperation“. Beschließen soll das Festival die Band „Death Dealer“, die ab 0 Uhr in eine Open-End-Session startet.

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