Neuer Leiter setzt Wohngruppenkonzept um

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„Wir wollten nicht den Ersten, sondern den Besten nehmen“, sagt Christian Apelt (rechts), der am 1. Oktober die Leitung des Awo-Seniorenzentrums an Michael Borchert übergeben hat.

Kierspe - Er ist neu, aber er weiß schon um die Herausforderungen, die er zu bewältigen hat. Michael Borchert ist der neue Leiter des Seniorenzentrums der Arbeiterwohlfahrt (Awo) am Haunerbusch und wird sich intensiv mit der Entwicklung und Umsetzung eines Wohngruppenkonzepts für die derzeit 89 Pflegeplätze beschäftigen.

Er ist neu, aber er weiß schon um die Herausforderungen, die er zu bewältigen hat. Michael Borchert ist der neue Leiter des Seniorenzentrums der Arbeiterwohlfahrt (Awo) am Haunerbusch und wird sich intensiv mit der Entwicklung und Umsetzung eines Wohngruppenkonzepts für die derzeit 89 Pflegeplätze beschäftigen. In den kommenden zwei Jahren, so die Planung, sollen im Seniorenzentrum kleinere Einheiten eingerichtet und damit eine familiärere Atmosphäre geschaffen werden.

Dazu sind nicht nur bauliche Maßnahmen – neben den turnusmäßig anstehenden Renovierungen und Verschönerungen – notwendig, sondern müssen auch die personellen Voraussetzungen geschaffen und der Versorgungsbereich angepasst werden. Gleichzeitig soll dies verdeutlichen, dass die kommissarische Leitung des Seniorenzentrums, die Christian Apelt, der Leiter der Awo-Einrichtung an der Parkstraße in Lüdenscheid, seit Dezember vergangenen Jahres wahrgenommen hat, mit dem 1. Oktober beendet wurde.

„Es hat etwas länger gedauert“, erklärt Apelt, „denn wir wollten nicht den Ersten, sondern den Besten.“ Den glaubt die Arbeiterwohlfahrt mit Michael Borchert gefunden zu haben. Der gebürtige Kerpener, der seit sechs Jahren in Kierspe lebt, ist 45 Jahre alt und verheiratet. Seit 15 Jahren arbeitet er als Leiter von Senioreneinrichtungen – unter zwei verschiedenen Trägern – , bringt also reichlich Erfahrung mit. Als der Kiersper von der Möglichkeit erfuhr, die Einrichtung am Haunerbusch, sozusagen vor der eigenen Haustür, zu übernehmen, bewarb er sich und wurde genommen.

Damit verkürzt sich seine Fahrt von bis zu eineinhalb Stunden auf 10 Minuten. Als Vorgesetzter sämtlicher Abteilungen des Awo-Seniorenzentrums hat er die Qualität der Einrichtung sicherzustellen. Das bedeutet, dass für die 89 Pflegeplätze in zwei Wohnbereichen sowohl Personal als auch Material stets vorgehalten und die Ziele des Trägers eingehalten werden müssen. Insgesamt verfügt das Seniorenzentrum über knapp 70 Mitarbeiter in allen Bereichen.

Dazu zählt neben der Hauswirtschaft natürlich auch die Großküche, die regional und saisonal frisch kocht. Ebenso will Borchert den bislang stets guten Kontakt zum Awo-Ortsverein Kierspe beibehalten; gleiches gilt für den Nutzerbeirat (die Sprecher des Hauses). Darüber hinaus soll ebenfalls eine Vernetzung insbesondere zur Awo-Sozialstation, zum Sozialdienst und zur Kindertagesstätte weiter ausgebaut werden.

Schließlich sollen auch immer wieder Fortbildungen für die Mitarbeiter auf dem Programm stehen. „Er ist mit Leib und Seele dabei“, weiß Christian Apelt, dass sein Nachfolger – der selbst gelernter Pfleger ist und den Job von der Pike auf gelernt hat – stets dafür sorgen will, dass es den Bewohner des Seniorenzentrums gut geht. Im Übrigen werden Borchert und Apelt auch in Zukunft zusammenarbeiten, sich möglicherweise gegenseitig vertreten. Denn der Weg von Kierspe nach Lüdenscheid und umgekehrt sei nicht weit.

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