Monster-Besuch in der Grundschule

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Der Autor Klaus Sprenge war an zwei Tagen Gast der Schanhollenschule, um allen Schülern und mit deren Unterstützung die Geschichte „Der Kinderfresser kommt“ vorzutragen.

Kierspe - Einen „Monsterbesuch“ gab es am Donnerstag und Freitag in der Schanhollenschule. Denn der Autor Klaus Sprenge kam für vier Lesungen aus seinem Buch „Der Kinderfresser kommt“ in die Grundschule.

„Wir haben uns eigentlich für eine Hörspielaufführung beworben“, erklärt Konrektor Arne Freiberg, Leiter der Schanhollenschule. Damit habe es leider nicht ganz geklappt, doch die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West – die sich seit 15 Jahren nach eigener Aussage für ein „lebendiges, künstlerisches, kulturelles und soziales Miteinander verschiedener gesellschaftlicher Gruppen einsetzt – gewährte der Kiersper Grundschule eine Lesung und tägt die Kosten zur Hälfte. Die andere Hälfte übernimmt der Förderverein der Schanhollenschule. Die Kiersper Grundschule ist damit eine von fünf, die in den Genuss eines Besuchs von Klaus Sprenge kommt. Der bei Overath lebende Autor hat das Hörspiel sowie das Buch „Der Kinderfresser kommt“ verfasst.

Liebenswertes Mutmach-Monster

In der Geschichte geht es darum, dass der Junge Miro das Schwimmen lernen soll, sich aber nicht so richtig traut. Daher taucht das Mutmach-Monster „Kinderfresser“ auf, das gar nicht böse, sondern liebenswert ist und Miro hilft, seine Angst zu besiegen. Bei dem Abenteuer im geheimnisvollen Wald der sieben Meere wird Kinderfresser für Miro zu einem Freund. Denn das Monster hilft ihm nicht nur, die verlorene Hündin Finger wiederzufinden, sondern auch mit zwei Nixen einen Deal auszuhandeln und einen wichtigen Tipp von einer Waldkrake zu erfragen.

Kinder helfen mit beim Lesen

Die Schüler der Schanhollenschule durften aber nicht nur der Geschichte, die Klaus Sprenge in einer besonderen „Monster-Sprache“ vortrug, zuhören, sondern unterstützen den Autor, in dem sie ebenfalls Teile vortrugen. Dazu gab es Gespräche über kleine und große Helden in der Geschichte, große Bilder dazu, Kinderängste und Mutmachstrategien. Schließlich konnte sich auch jeder, der wollte, ein Autogramm vom Autor holen.

Schauspieler Dietmar Bär Pate

Für Klaus Sprenge eine Mammutaufgabe, denn alle Jahrgänge kamen in den Genuss der Lesung von „Der Kinderfresser kommt“ – also gab es an den beiden Tagen vier rund zweistündige Lesungen, mit Pausen, in der Schanhollenschule. Organisiert werden diese von der Stiftung geförderten Lesungen von der Agentur „härmanz – die Agentur mit Kindersinn“. Und mit dem Schauspieler Dietmar Bär – vielen als Kölner Tatort-Kommissar bekannt – wurde auch ein Pate für das Projekt gefunden: „Ich wünsche jedem Kind zwischen 8 und 98 Jahren, dass ihm das Glück widerfährt, die wunderbaren Abenteuer mit dem Kinderfresser zu erleben“.

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