Neues Konzept

Autofreies Volmetal am 9. Juli: Verschlusssache Sicherheit

+
Die Rettungskräfte halten sich – wie auch bei früheren Veranstaltungen – im Hintergrund. Im Notfall, wie bei einem Unfall im Jahr 2012, sind sie aber schnell zur Stelle.

Kierspe - Das Sicherheitskonzept für die Großveranstaltung „Autofreies Volmetal“ wurde nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin geändert. Doch von diesen Änderungen soll die Öffentlichkeit im Vorfeld nichts erfahren. „Wer am 9. Juli ins Volmetal kommt, der wird sie aber sehen“, sagt Kreisdirektorin Barbara Dienstel -Kümper.

Wenn’s um Fragen der Sicherheit geht, dann greift die Kreisdirektorin selbst zum Höhrer, auch dann, wenn sie eigentlich gar nichts mitteilen möchte. „Details zu dem neuen Sicherheitskonzept möchte ich nicht nennen, um potenziellen Gefährdern nicht die Möglichkeit zu geben, darauf zu reagieren“, teilt die Kreisdirektorin mit. 

Allerdings verspricht sie, dass Besucher des „Autofreien Volmetals“ die neu ergriffenen Maßnahmen sehen würden. Doch ob es sich dabei um Lkw handelt, die die Fahrbahnen absperren, oder Barrieren aus Beton, dazu sagt Dienstel-Kümper nichts. Sie verweist aber auf die an sich schon hohen Sicherheitsstandards, die auch bei den vorausgegangenen Maßnahmen ergriffen wurden.

Die Kreisdirektorin listet in diesem Zusammenhang Rettungsdienst, Notarzt, Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk auf. Während all dieses Kräfte am Rand der Veranstaltung und mit motorisierten Fahrzeugen bereitstehen, um schnell an einer Gefahren- oder Unfallstelle zu sein, sind auf der Strecke selbst Polizisten auf Fahrrädern unterwegs. Außerdem ist ein privater Sicherheitsdienst beauftragt worden.

Die Einsatzzentrale der Kräfte befindet sich im Rathaus in Meinerzhagen. „Das war aber alles auch schon in den vergangenen Jahren so organisiert. Dazu gehörte auch schon immer, dass die Einsatzzentrale des Kreishauses an diesem Tag besetzt ist, um auf größere Schadensereignisse schnell reagieren zu können.“

An einer Stelle geht Dienstel-Kümper ins Detail. An den Stellen, an denen die Bahnstrecke die Straße kreuzt, soll der Spalt zwischen Schienen und Straße verfüllt werden, damit ein Fahrradreifen sich dort nicht verfängt und der Fahrer zu Fall kommt.

Ansonsten geht von der Bahnstrecke, die derzeit ja immer noch nur von Güterzügen genutzt wird, keine Gefahr aus, da am Sonntag, 9. Juli, keine Züge fahren werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare