Vorschläge für das aktionsreiches Volmetal

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Vereine, Anwohner, die Feuerwehr und viele andere Gruppen hatten Vertreter zum Vorbereitungstreffen ins Rathaus entsandt.

KIERSPE - Das „Autofreie Volmetal“ wirft seine Schatten voraus. Nach einem ersten Vorbereitungstreffen auf Kreisebene im November trafen sich am Montagabend rund 30 Kiersper Interessenten im Rathaus, um nähere Informationen zu erhalten oder eigene Wünsche anzumelden.

Von Birgitta Negel-Täuber

Am Sonntag, 21. Juni, soll zum dritten Mal die Bundesstraße 54 zwischen dem Lidl-Parkplatz Am Bücking in Meinerzhagen und dem Netto-Parkplatz Wansbeckplatz in Schalksmühle auf einer Länge von 21 Kilometern komplett für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Dann ist die Strecke frei für Radfahrer, Skater und Fußgänger. Die Veranstaltung findet zwischen 11 und 18 Uhr statt, für den Autoverkehr ist die Strecke zwischen 10.30 Uhr und 19 Uhr gesperrt. Das gilt auch für die Standbetreiber, die zwar ab 18 Uhr zusammenräumen, aber erst nach 19 Uhr ihre Fahrzeuge wieder wegbewegen dürfen. Beim letzten Mal seien schon wieder Autofahrer unterwegs gewesen, als die Strecke noch von Fußgängern bevölkert gewesen sei, erinnerte sich ein Teilnehmer. Das solle sich nicht wiederholen.

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Startschuss fürs Autofreie Volmetal am 21. Juni

Bei der Vorstellungsrunde nannten die Vertreter der jeweiligen Gruppen ihre Ideen. Viele Vereine und Anwohner, aber auch der Löschzug Volme und der 12. Jahrgang der Gesamtschule wollen sich beteiligen. Die meisten planen Verpflegungsangebote; einige, wie der Imker-Verein, wollen sich mit Informationsständen beteiligen, andere überlegen noch. Etliche Interessenten waren auch schon bei den beiden Malen zuvor dabei gewesen und hatten konkrete Vorstellungen vom Ablauf. Viele Fragen gingen deshalb ins Detail: Wie sieht es mit der Stromversorgung aus? Wer steht in der Nähe und was haben die Nachbarstände im Angebot? Und ganz wichtig: Wo gibt es Toiletten?

Regina Semeraro von der Kiersper Verwaltung und ihre Kollegen Ulf Wenthe und Isabelle Schöneborn vom Fachdienst Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises konnten bereits viele Fragen beantworten.

Die beteiligten Kommunen und der Kreis sorgen für die Gesamtorganisation, für die einzelnen Stände sind die jeweiligen Standbetreiber verantwortlich. Standgebühr wird nicht erhoben, aber die Anbieter müssen sich selbst einen Platz an der Strecke suchen, mit den jeweiligen Anwohnern sprechen und sich um Organisatorisches wie Schankgenehmigung oder eventuell anfallende Gema-Gebühren kümmern. Die Bahnstrecke wird an diesem Tag ebenfalls gesperrt sein. Der Aufwand, 23 Bahnübergänge zu sichern, sei einfach zu hoch, meinte Ulf Wenthe.

Bislang gebe es noch nicht viele verbindliche Anmeldungen, sagte Regina Semeraro. Wer sich mit Auftritten beteiligen will, kann das ebenfalls tun, sollte den Platz aber absprechen. Ulf Wenthe dachte dabei an Musikgruppen oder einen Zauberer.

Die Anmeldefrist läuft noch bis Samstag, 28. Februar. Auch wer es sich noch später überlegt, wird nicht abgelehnt, erscheint mit seinem Angebot aber nicht in dem Flyer, den die Organisatoren zum großen Ereignis vorbereiten.

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