Auto brennt in der Garage

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Wie bei einem Löschangriff vorzugehen ist, wissen die Jugendlichen schon genau. ▪

KIERSPE ▪ Da staunten die Anwohner des Stormwegs nicht schlecht. Am Dienstagabend fuhr plötzlich die Feuerwehr mit einigen Wagen vor. Doch die Angst der Anwohner war unnötig. Die Jugendfeuerwehr war zu einer Übung ausgerückt. Die 35 Mann starke Truppe probte den Ernstfall.

Unter der Leitung von Hauptbrandmeister Oliver Aberle stand eine Routineübung an. Doch als sich herausstellte, dass es sich um die Nachwuchs-Feuerwehr handelte, entspannten sich die Anlieger schnell und beobachteten gespannt den Probeeinsatz.

Der lautete an diesem Abend: „Ein Auto steht brennend in der Garage und kann noch mit Mühe ins Freie gefahren werden. Allerdings hat das Dach in Holzbauweise unterdessen schon Feuer gefangen und es folgt die Explosion einer Gasflasche in der Garage.“

Für die Jugendfeuerwehr bedeutete dies, alles zum Löschen bereit machen und dann hieß es nur noch: „Wasser marsch!“

Bei solchen Einsätzen wird beispielsweise geübt, den Löschschlauch über einen längeren Zeitraum zu halten, schnell zu reagieren und die Teamfähigkeit zu verbessern.

Während der Sommermonate finden solche Übungseinsätze mit einer Dauer von einer Stunde alle drei bis vier Wochen statt und gelten als praktische Übungen. Allerdings gibt es auch theoretische Übungen wie Aidsaufklärungskampagnen oder hoch aktuelle Infoabende über die Wirkung von Alkohol bei Verkehrsteilnehmern.

Jacqueline Ackermann

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