Sozialstation informiert über Leistungsspektrum

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Mit großen Schautafeln und Pflegehilfsmitteln informiert zurzeit eine Ausstellung in der Hauptstelle der Sparkasse, die am Montag eröffnet wurde, über das breitgefächerte Angebot der Awo-Sozialstation. ▪

KIERSPE ▪ „Die ambulante Pflege war und ist wichtig und wird künftig noch wichtiger werden“, sagte die Bundestagsabgeordnete Petra Crone in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Fördervereins der Awo-Sozialstation bei der Eröffnung einer Ausstellung in der Hauptstelle der Sparkasse, mit der die Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt ihr umfangreiches Leistungsspektrum der interessierten Öffentlichkeit vorstellt.

Sparkassendirektor Roman Kappius hatte zuvor die Besucher in den Räumen des Kreditinstituts begrüßt und darauf hingewiesen, dass die Ausstellung hier zunächst 14 Tage zu sehen sein wird und anschließend weitere zwei Wochen im Rathaus.

Die überregionale Bedeutung der Awo-Sozialstation, die vor sechs Jahren ihr 25-jähriges Bestehen feierte und 16 Mitarbeiter beschäftigt, wurde durch die Anwesenheit der Awo-Vorsitzenden des Unterbezirks Hagen-Märkischer Kreis, Renate Drewke, unterstrichen. Ein Grußwort sprach auch die stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Luise Linde, die der Ausstellung reges Interesse wünschte.

Besonderen Dank sprach Petra Crone den Mitarbeiter der Sozialstation aus, mittlerweile gemeinhin als Awo-Engel bekannt, deren Arbeit, Pflegen, Beraten und Helfen, viel zu wenig gewürdigt werde. „Das ist kein leichtes Geschäft, von Ort zu Ort eilen, sich ständig auf neue Menschen und Situationen einstellen. Eine Arbeit, die sowohl körperlich als auch psychisch belastet“, verdeutlichte Crone.

Mit großen Schautafeln informiert die Ausstellung über das breitgefächerte Angebot der Sozialstation, zu dem neben Beratung und pflegerischen Leistungen ebenfalls die hauswirtschaftliche Versorgung durch den Mobilen sozialen Hilfsdienst gehört. Die Angebote können vom jungen bis zum alten Menschen in Anspruch genommen werden. Weiterhin werden in der Ausstellung verschiedene Pflegehilfsmittel, Rollstuhl oder auch Rollator. gezeigt.

Um diese individuelle, bedarfsgerechte medizinische und ergänzende Leistung erbringen zu können, hielten sich die Mitarbeiter der Sozialstation mit Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen stets auf dem neuesten Stand, berichtete Petra Crone. „Nach einer aktuellen Umfrage der Kassenärztlichen Vereinigung wird die Awo-Sozialstation und die von ihr geleistetete Arbeit von den Betreuten hoch bewertet. So erhielt sie die Note 1 für Patientenzufriedenheit sowie die Gesamtnote 1,4. Dafür herzlichen Glückwunsch“, wandte sich Crone an Brigitte Stöhr, die in Vertretung der Pflegedienstleiterterin Heike Böseler sowie der Mitarbeiter, die alle im Einsatz waren, zur Ausstellungseröffnung gekommen war.

Als besonders erfreulich wertete die Rednerin zudem die Verwurzelung der Sozialstation in der Bevölkerung. Mit der Stadt, die 1980 die Trägerschaft an die Arbeitwohlfahrt abgegeben habe, sei sie immer noch eng verbandelt. Auch alle Ratsfraktionen, gleich welcher politschen Couleur, hätten ebenso wie die heimischen Unternehmen die Station stets unterstützt. Hinzu komme der Förderverein, der ebenfalls bestrebt sei, bei Bedarf materiale, finanzielle und ideelle Hilfe anzubieten.

In diesem Zusammenhang wandte sich der der zweite Vorsitzende des Fördervereins, Klaus Krämer, mit einem dringenden Appell an die Anwesenden und die Bevölkerung, für einen Jahresbeitrag von 10 bis 30 Euro Mitglied im Verein zu werden oder freiwillig für die Sozialstation zu spenden, die letztlich ja eine Bürgerstation sein. „Denn ohne die kompetenten Damen des Pflegedienstes sind wir aufgeschmissen“,sagte er.

Luitgard Müller

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