Begrüßung im Freien und mit Abstand

Mit Schultüte und Alltagsmaske

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Unter freiem Himmel fanden die Einschulungsfeiern statt, zumindest dort wo es möglich ist, wie hier an der Schanhollenschule. Dabei trugen die meisten Kinder Masken, die sie auch nach einem Hinweis von Lehrerseite nicht abnahmen.

Kierspe - Es war schon durchaus ungewöhnlich: Die kleinen Mädchen und Jungen saßen mit ihren Schultüten und viele mit Masken auf Bänken draußen unterhalb der Schanhollenschule.

Selbst, als Arne Freiberg, stellvertretender Leiter der Verbundschule Pestalozzi und Schanhollen, den Lernanfängern erlaubte, die Masken abzusetzen, nutzten dies nur sehr wenige. Mit Abstand umrahmt wurden die i-Männchen von (vermutlich) den Eltern – denn es waren nur zwei Personen erlaubt. Andere Schüler: Fehlanzeige. Gesang gab es ebenfalls nicht, die Musik kam aus der Konserve.

Freiberg freute sich aber, dass es das Wetter zuließ, mit der Einschulungsfeier ins Freie zu gehen. Im anderen Fall wäre man in die große Sporthalle ausgewichen, aber „das wäre nicht so schön gewesen“. So begrüßten Arne Freiberg und die beiden Klassenlehrerinnen – wie auch Verbundschulleier Thomas Block und Kolleginnen an der Pestalozzischule – die neuen Grundschüler.

Arne Freiberg packte dabei eine Schultüte mit Dingen, die stellvertretend für die Sachen stehen, welche die Kinder in der Grundschule erleben werden: Neben dem Lernen beziehungsweise Lesen, Schreiben und Rechnen seien dies auch viele schöne Momente, neue Freunde kennenlernen und vieles mehr. Nach der Open-Air-Einschulungsfeier ging es dann zur ersten Unterrichtsstunde in die Klassenräume.

Servatiusschule: Andacht und Begrüßung

„Gemeinsam sind wir stark – gestern, heute, jeden Tag...“ Mit einem eigenen Schulsong, vorgestellt von Rektorin Stefanie Fischer als Leiterin des Schulverbundes Bismarck/Servatiusschule und ihrer Kollegin Ronja Lohmann und dem anschließenden Gang in den Klassenraum mit Klassenlehrerin Sundri Hofmann begann gestern Morgen der Schulalltag für 20 Lernanfänger an der Servatius-Grundschule. Das heißt, genauer gesagt, noch nicht so ganz.

Denn der eigentliche Beginn des Unterrichts für die neuen i-Männchen ist erst am heutigen Freitag. Zuvor galt es für die insgesamt 20 neuen Grundschüler in Rönsahl, Schule und Schulumfeld bereits ein wenig kennenzulernen. Aus diesem Grund fand in der Gemeinschaftshalle im Schul- und Sportkomplex unter Beachtung der situationsbedingten Gegebenheiten eine kleine Begrüßungsfeier statt, die von Pfarrer Martin Spindler mit einer in kindgerechter Weise gehaltenen Andacht und der Bitte um Gottes Segen und einem von zwei künftigen Mitschülern vorgetragenen kleinen Gedicht eingeleitet wurde.

Ungewöhnliche Einschulungsfeiern

Spätestens aber, als „Pferdinand, das graue Zotteltier“ und „Hottehü, das treue Pferd“ den Lehrerinnen Stefanie Fischer und Ronja Lohmann bei deren Willkommensgruß für die Lernanfänger zur Hand gingen, waren die Kleinen in der neuen Umgebung angekommen. Bei der Bismarckschule hatte man auf regenfreies Wetter gesetzt und die Feier auf dem Schulhof stattfinden lassen. Auch dort waren nur zwei Angehörige zugelassen. Die Begrüßung übernahm ebenfalls Schulleiterin Stefanie Fischer und die Andacht Pfarrer Reiner Fröhlich.

Familieninseln in der Freien Schule

An der Freien Schule waren sogenannte Familieninseln gebildet worden, um den Abstand in dem großen Saal zu halten. 16 Kinder wurden dort gestern eingeschult, die von ihrer Klassenlehrerin Daniela Bues, der Schulleitung und ihren Schulpaten begrüßt wurden. Diese Schulpaten aus dem Jahrgang 8/9 verzichteten aber auf ihre Anwesenheit und schickten eine Videobotschaft. Im Saal selbst spielte Kjell Dehlen Klavier und einige Kinder Theater.

Keine Foto-Aktion

Aufgrund der Corona-Pandemie und der besonderen Situation an den Schulen gibt es in diesem Jahr leider keine Fotoaktion der MZ mit den Einschulungsklassen.

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