„Der gepflegteste Platz im MK“

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Die Mitglieder des Ausschusses für Sport und Jugend sahen sich am Dienstag die Laufbahn, das Stadion selbst und die Umkleidekabinen im Sportzentrum Felderhof an.

Kierspe - Auf der einen Seite gab es vom Thomas Butz, Vorsitzender des Kiersper Sport-Clubs, ein dickes Lob an die Stadt für die gute Zusammenarbeit und die Leistungen im Sportzentrum Felderhof. Andererseits hatte Carsten Möller (SPD) eine Mängelliste, die er den Mitgliedern des Ausschusses für Sport und Jugend am Dienstag im Stadion zeigte.

„Top gepflegt! Der gepflegteste Rasenplatz im Märkischen Kreis!“, zeigte sich Thomas Butz mit den Bedingungen für den Kiersper SC sehr zufrieden, zumal auch die Absprache zwischen dem Verein und der Stadt sehr gut funktioniere. Das gelte auch für die Umkleidekabinen, in welche die Stadt, so erläuterte Beigeordneter Olaf Stelse, mehr als 40 000 Euro für Duschen, Toiletten und mehr investiert hat.

Das ändere natürlich nichts daran, dass das (städtische) Gebäude von außen keinen guten Eindruck macht. Sobald insbesondere finanzielle Möglichkeiten vorhanden seien, wolle die Stadt am Erscheinungsbild etwas ändern. „Wir werden aber nicht die Möglichkeiten haben, das Gebäude energetisch zu sanieren“, machte Stelse deutlich, dass die Möglichkeiten begrenzt sein werden.

Für den kleinen Rest der Sitzung blieben die Mitglieder des Gremiums gleich am Gebäude im Stadionbereich stehen, ein Wechsel ins Rathaus war nicht mehr notwendig. Ursprünglich war nur die Besichtigung der Laufbahn im Stadion vorgesehen, doch Carsten Möller beantragte, dass der Sportausschuss sich auch das Umkleidegebäude ansehen sollte – was dann geschah.

Zuvor hatte er auf die Dinge im Stadion hingewiesen, die „in Ordnung gebracht“ werden sollten: Die Herrichtung einer abgetragenen Böschung, die Beseitigung eines mit alten Planen abgedeckten Haufens Asche (für die Laufbahn), der Grillstand, im Eingangsbereich gelagerte Schrottmöbel – die noch nicht abgeholt worden seien, wie der KSC-Vorsitzende erklärte – und einige andere Dinge wie die Kante zwischen Laufbahn beziehungsweise dem Ascheboden hinter den Toren und dem Rasen, der mittlerweile einige Zentimeter höher ist.

Es sei aber normal, dass der Rasen im Laufe der Zeit „wachse“, erfuhren die Ausschussmitglieder. Ebenso von Bernd Crone, dem Leiter des Bauhofs, dass das Quergefälle der Laufbahn wieder hergestellt, deren Lavaschicht wieder aufgelockert, die Ringleitung darunter durchspült und neue Asche in einer bestimmten Körnung aufgebracht. An der fischgrätenartigen Drainage unter dem Rasen habe man allerdings nichts machen können, dies sei nur mit erheblichen Aufwand möglich.

Im Übrigen wurden die Mitglieder des Ausschusses für Sport und Jugend darauf hingewiesen, dass nach starken Regenfällen das Wasser auf der Laufbahn nicht in einer halben Stunde versickern könne, das dauere schon etwas länger. Darüber hinaus wies Crone nicht nur darauf hin, dass die Anlage mittlerweile 50 Jahre alt ist. Der Rasen werde beim Mähen abwechselnd abgesaugt und gemulcht. Und das Unkraut auf den anderen Stadionbereichen werden zwei- bis dreimal im Jahr entfernt. „Mehr ist nicht leistbar“, betonte der Leiter des Bauhofs.

Letztlich zeigte sich nicht nur der KSC-Vorsitzende, sondern auch Ausschussvorsitzender Ralf Erlhöfer und wohl die meisten anderen Mitglieder des Gremiums zufrieden mit dem, was sie im Stadion gesehen und gehört hatten. Und hinsichtlich des Umkleidegebäudes signalisierte Thomas Butz, dass der Verein nach Möglichkeiten der finanziellen Beteiligung für die Außensanierung suche. Unabhängig davon, wie der Vorsitzende betonte, dass der Verein aktuell das Dach seines Vereinsheims sanieren lassen muss.

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