Ausschuss lehnt Windräder in Kierspe ab

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Symbolbild

Kierspe - Mit sechs Stimmen sprach sich der Hauptausschuss am Dienstagabend gegen die Errichtung von Windrädern in den städtischen Wäldern nahe Rönsahl aus. Drei Ausschussmitglieder stimmten für den Vertrag mit der Mark E und weitere vier enthielten sich.

Folgt der Rat in der kommenden Woche der Empfehlung des Ausschusses, wird es keinen Vertrag mit der Mark E geben – und damit auch keine Windräder auf den städtischen Waldflächen. Ob sich dadurch aber letztlich Windräder verhindern lassen, ist vollkommen offen, da der Energieversorger auch mit einem Privatwaldbesitzer verhandelt, der Flächen in der Nähe der jetzt genannten Standorte besitzt. 

Allerdings hatte Arndt Bohrer, zuständig bei der Mark E für regenerative Energie, deutlich gemacht, dass bei einem Zustandekommen des Vertrages noch zahlreiche Begutachtungen stattfinden müssten, um zu klären, ob überhaupt in diesem Bereich gebaut werden kann. Vor der Abstimmung hatte sich aber nicht nur Bohrer zu Wort gemeldet, auch etliche Rönsahler nutzten die Stunde der Öffentlichkeit, um ihre Bedenken im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben zu äußern. 

Vor allem die Nähe zur Wohnbebauung machte den Anwohnern aus Rönsahl und Bürhausen Sorgen. Die Verwaltung hatte mit großem Interesse gerechnet und rund 70 Stühle für Besucher aufgestellt. Letztlich waren aber nur 25 Gäste gekommen. Diese nutzten aber ihre Möglichkeiten, um ihre Standpunkte gegen das Projekt sehr deutlich zu machen

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