Ausschuss spricht sich für Volme-Freizeitpark aus

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Symbolfoto

Kierspe - Einstimmig, wenn auch mit zwei Enthaltungen, stimmten die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung am Mittwoch für den Beschlussvorschlag der Verwaltung. Damit sprachen sich die Ausschuss-Mitglieder für den Bau des Volme-Freizeitparks, die Sanierung der Altlasten an der Volme und die Verlegung der Volme aus.

Außerdem stimmten sie dem Ergebnis der Grunderwerbsverhandlungen, die im Zusammenhang mit dem Bau des Parks stehen zu, sowie den Vorgaben für den städtebaulichen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb. Darüber hinaus sprachen sich die Ausschuss-Mitglieder dafür aus, die Verwaltung zu beauftragen, weitere Schritte und Planungen zur Umsetzung der Konzepte zum Bau des Volme-Freizeitparks, zur Sanierung der Altlasten und zur Verlegung der Volme zu veranlassen und die Finanzierung sicher zu stellen.

Bereits in seiner Rede bei der Einbringung des Haushaltes in der Ratssitzung am Dienstag warb Bürgermeister Frank Emde noch einmal eindringlich für das Projekt: „Wir haben die einmalige Chance, den Eingangsbereich unserer Stadt und damit unsere Visitenkarte aufzuwerten, die dort vorhandenen Altlasten zu beseitigen, die Volme an dieser Stelle zu renaturieren, insgesamt einen Freizeitmehrwert zu schaffen, Wirtschaftsförderung zu betreiben und Menschen für unsere Region zu gewinnen. Ich bin auf die Diskussion gespannt und froh, dass wir bei der Gestaltung des Parks von Anfang an die Bürger mit ins Boot genommen haben.“

Wie bereits mehrfach berichtet, soll im Rahmen des Regionale-Projektes „Oben an der Volme“ der Fluss auf einer Länge von mehreren hundert Metern freigelegt und verlegt werden, „um einen ökologisch hochwertigen und erlebbaren Gewässerverlauf auszubilden“. In einem zweiten Bauabschnitt soll dann die Fläche unter anderem mit Licht- und Schattenplätzen, einer Tribüne und einer Anbindung an den noch zu errichteten Volme-Radweg versehen werden.

Doch um all dies realisieren zu können, muss die Stadt erst einmal Eigentümer aller Grundstücke werden, über die sich der Park erstreckt, wobei der Grunderwerb selbst erst nach einer Bewilligung der Gesamtmaßnahme erfolgen kann. Insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten von rund 700 000 Euro, von denen rund 70 Prozent gefördert werden.

Und vor dem Baubeginn müssen auch die Altlasten, mit denen der Boden an einigen Stellen belastet ist, entsorgt werden.

Das Aussehen des Parks soll durch den Ausgang eines Wettbewerbs festgelegt werden, in den auch die Ergebnisse der Bürgerversammlung einfließen, die im November des vergangenen Jahres stattfand und bei der etliche Vorschläge zur Gestaltung des neuen Parks gemacht wurden. Auch wurde von Stadtverwaltung und Planern versichert, dass es in dem weiteren Planungsprozess zusätzliche Möglichkeiten zur Beteiligung der Kiersper geben werde, so dass der Park auch bei den Volmestädtern große Zustimmung finde. - jobek

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