190 neue Schüler an Kiersper Grundschulen

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Die Planung für das kommende Schuljahr 2017/18 ist abgeschlossen.

Kierspe - Die Bildung von Eingangsklassen für das Schuljahr 2017/18 beschäftigte am Mittwoch die Mitglieder des Ausschusses für Schule und Kultur der Stadt Kierspe.

Zur Einführung hieß es, dass der Schulträger nach dem Schulgesetz für Nordrhein-Westfalen unter Beachtung der Höchstgrenze für die zu bildenden Eingangsklassen an Grundschulen nach der entsprechenden Verordnung die Zahl und die Verteilung der Eingangsklassen auf die Schulen und Teilstandorte festlege. Durch den Beschluss des Rates vom 19. März 2013 habe dieser die Zuständigkeit über die Festlegung aber auf den Bürgermeister delegiert – sofern sich die Anmeldezahlen im Rahmen der durch den Rat festgelegten Zügigkeiten bewegen.

Dies sei für das kommende Schuljahr der Fall; auch standortrelevante Veränderungen hätten sich nicht ergeben. Die Verwaltung komme im Rahmen der Ausschusssitzung damit der Zusage nach, über die Entscheidung der Eingangsklassenbildung zu informieren.

Zum jetzigen Stand, so heißt es in der entsprechenden Vorlage zu der Sitzung, werden im nächsten Jahr insgesamt 190 Kinder neu eingeschult. Hieraus sei die kommunale Klassenrichtzahl zu ermitteln. Diese betrage neun mögliche, zu bildende Eingangsklassen. Die Zahl der Schulanfänger verteile sich nach aktuellem Stand wie folgt auf die einzelnen Standorte:

  • Bismarckschule: 76 Schüler, drei Züge
  • Servatiusschule: 28 Schüler, ein Zug (als Verbund 104 Schüler, vier Züge)
  • Pestalozzischule: 52 Schüler, zwei Züge 
  • Schanhollenschule: 34 Schüler, zwei Züge (als Verbund 82 Schüler, vier Züge)

Bei der Klassenbildung seien die Vorgaben des Ministeriums eingehalten worden. Demnach werden im kommenden Schuljahr bei 29 Schülern eine Klasse, zwischen 30 und 56 Schülern zwei Klassen, zwischen 57 und 81 Schülern drei Klassen und zwischen 82 und 104 Schülern vier Klassen gebildet.

Die Klassenbildung im Verbund richte sich nach der Gesamtschülerzahl und nicht getrennt nach den Zahlen der einzelnen Teilstandorte. Das Anmeldeverfahren, so heißt es in den Ausschuss-Unterlagen weiter, sei am Dienstag beendet worden. Die Erfahrung zeige aber, dass sich noch einzelne Veränderungen bis zum Beginn des Schuljahres ergeben werden, die allerdings keinen Einfluss auf die festgelegte Klassenbildung hätten. Berücksichtigt seien zunächst die reinen Anfängerzahlen; mögliche „Wiederholer“ seien noch nicht enthalten.

Die vorgelegten Schüler- und Klassenzahlen entsprechen somit einer Prognose, die den Mitgliedern des Ausschusses bereits in einer vorangegangenen Sitzung Anfang Juni vorgelegt wurde. Damals hieß es, dass auf Grundlage der Auswertung der Einwohnermeldestatistik der Stadt Kierspe (Geburten bis zum Stichtag 30. September 2015) 197 Schüler in 2017 in einer Schule in der Stadt eingeschult werden müssen.

Die vorgelegten Zahlen lägen teilweise zwar über den Vorjahreszahlen, grundsätzlich bleibe die Tendenz der rückläufigen Schülerzahlen aber erhalten, hieß es damals in der Prognose.

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