Infos einholen und dann prüfen

+
Grundsätzlich besteht bei Vereinen mit eigenen Sportstätten wie dem TSV Kierspe ein Bedarf, was Unterhaltung und Sanierung angeht.

Kierspe - „Die Ankündigung des Landes NRW bezüglich des Förderprogramms für Sportstätten ist bislang inhaltlich noch nicht aussagekräftig, da Ergänzungsvorlagen noch nicht veröffentlicht worden sind“, sagt Beigeordneter und Stadtkämmerer Olaf Stelse auf Anfrage der Meinerzhagener Zeitung.

Die Einbeziehung der Sportstätten in kommunaler Trägerschaft sei, so Stelse weiter, nicht beabsichtigt. Allerdings müsse man natürlich noch abwarten, wie die Förderbedingungen im Detail aussehen. In dieser Woche war aus Düsseldorf gemeldet worden, dass die Landesregierung plant, unter dem Titel „Moderne Sportstätte 2022“ ein Programm zur Modernisierung und Sanierung von Sportstätten mit einem Gesamtumfang von 300 Millionen Euro aufzulegen, um dadurch die Sportvereine und -verbände in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hatte dabei von einer fundamentalen Unterstützung für eine deutliche Verbesserung der Sportstätteninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen gesprochen. Sportvereine und -verbänden würden in den Jahren 2019 bis 2022 Fördermittel für die Modernisierung und Instandsetzung, zur energetischen Sanierung und für den barrierefreien Ausbau von Sportstätten vom Land erhalten.

Per Projektantrag könnten die Gelder, die nicht zurückgezahlt werden müssen, als Zuwendung abgerufen werden. Das Ganze soll über die NRW-Bank abgewickelt werden. Wenn die detaillierten Bedingungen vorliegen, erklärte der Kiersper Beigeordnete, werde die Stadt prüfen, ob sie Mittel aus dem Sportstättenförderprogramm in Anspruch nehmen könne.

Ähnlich sieht es auch Dorette Vormann-Berg, Geschäftsführerin des TSV Kierspe 1879/1904: „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch nichts sagen! Wir werden Informationen einholen und dann darüber im Vorstand beraten, ob und wofür wir eine Förderung erhalten können.“

Dass ein grundsätzlicher Bedarf bei Vereinen mit eigenen Immobilien besteht, bei denen zudem noch Renovierungen beziehungsweise Sanierungen meist recht kostspielig sind, daran lässt die TSV-Geschäftsführerin keinen Zweifel. Die Jahnturnhalle und der Sportplatz am Haunerbusch gehören dem Turn- und Sportverein Kierspe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare